In der Bundesliga weht ein rauerer Wind als in der Super League – auf und neben dem Platz. Diese Erfahrung muss derzeit Ex-FCSG-Stürmer Alessandro Vogt machen.

Vogt, von seinem Verein Hoffenheim in die zweite Bundesliga an Heidenheim ausgeliehen, sah sich nach dem Heimspiel gegen Energie Cottbus mit einer Hass-Attracke im Internet konfrontiert. Ein Tiktok-User bedrohte und beleidigte den 21-Jährigen, wie die Heidenheimer Zeitung berichtet . Vogt wurde in jener Partie in der 65. Minute eingewechselt, der Match endete 1:1.
Laut dem Bericht hat der Klub – er liegt derzeit auf Rang 6 der Tabelle – mittlerweile ein Stadionverbots-Verfahren eingeleitet. Zudem sei ein Spezialunternehmen eingeschaltet worden, das auf die Aufklärung digitaler Hassrede spezialisiert sei. Im Video wetterte der Tiktok-User in beleidigendem Ton über die Leistung der Heidenheimer und insbesondere jene von Vogt, den er auch mit dem Tod bedrohte. Laut der Heidenheimer Zeitung ist das fragliche Video mittlerweile gelöscht.

Gemäss dem Klub ist es das erste Mal, dass Alessandro Vogt in seiner noch jungen Karriere mit derartigen Vorkommnissen konfrontiert ist. Der Verein selber betont, der Spieler wisse, dass er die volle Rückendeckung des Klubs habe. Es soll gemeinsam mit dem Spieler entschieden werden, welche rechtlichen Schritte eingeleitet werden, wenn alle Informationen vorliegen, wie es im Bericht weiter heisst. (dwa)

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.