Es sind noch genau 289 Tage bis zum nächsten Engadin Skimarathon am 14. März 2027. Alle 44 Gäste, die sich am vergangenen Dienstag in der Rampe bei CH Media getroffen haben, werden sich diesen Termin bereits in der Agenda notiert haben. Es war nämlich ein Teil der exklusiven Gruppe von Langläuferinnen und Langläufer, welche mindestens 40 der bisher 56 ausgetragenen Engadin Skimarathons bestritten haben.
Ehrerbietend werden sie Giubilara (w) und Giubiler (m) genannt. Sie sind am Start durch die speziellen Startnummern mit dem goldenen Lorbeerkranz zu erkennen. Am Dienstag trafen sich 44 von ihnen anlässlich ihres Sommerausflug in Aarau zur Stadtbesichtigung und zu einem Rundgang durch die Produktionsstätten von CH Media.
Diese edle Vereinigung trifft sich in unregelmässigen Abständen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Initiator des diesjährigen zweitägigen Ausfluges in den Aargau war der Würenloser Giubiler Bernhard Meyer (53 Teilnahmen). Dank seiner Initiative kamen die 44 Giubilers aus fast allen Landesteilen angereist, um gemeinsam zwei Tage zu verbringen.
Thomas Pfisterer an der Stadtführung
Bernhard Meyer scheute keinen Aufwand, um Prominenz auf den Platz zu bringen. Einerseits war Verleger Peter Wanner Gastgeber in der Rampe in Aarau und anderseits konnte er den ehemaligen Regierungsrat und Ständerat Thomas Pfisterer für die Führung in der Stadt Aarau gewinnen.
Peter Wanner betonte in seiner Begrüssungsansprache die grosse Bedeutung vom Sport und insbesondere vom Langlauf in der Familie. Er habe es leider nur auf 35 Teilnahmen gebracht, aber nun auch eine sinnvolle Aufgabe gefunden im Rahmen des Engadin Skimarathons gefunden: Er macht einen Streckenposten mit den notwendigen Getränken für die beiden Söhne, die ambitioniert bis sehr ambitioniert unterwegs sind.
Das Reglement der Vereinigung der Giubilers ist zwar streng – im Moment erfüllen 10 Frauen und 219 Männer die Bedingung der 40 Teilnahmen – aber für Peter Wanner haben sie eine Ausnahme gemacht und ihm das Diplom mit seinen 35 Teilnahmen ausgestellt. Dieses wurde ihm zusammen mit dem Buch «Marathon Geflüster» (50 Geschichten zum 50-Jahr-Jubiläum) anlässlich des Mittagessens feierlich überreicht. Natürlich ging das nicht ohne Reminiszenzen und Witzeleien darüber, wer wann um wieviel besser abgeschnitten hatte.
Die fitte Gästeschar musste aber am Abend nicht zurück ins Puschlav, ins Engadin oder ins Tessin, sondern dislozierte an den Hallwilersee, wo anderntags eine Wanderung und natürlich eine Schifffahrt auf dem Programm standen. Die Giubilers und Giubilaras werden sich spätestens am Freitag vor dem Engadin Skimarathon zu ihrer traditionellen Versammlung mit Essen wieder treffen.



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