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Heli und mehrere Rettungsdienste im Einsatz: Sechs Verletzte auf der A4

Am Samstag hat sich auf der A4 Goldau–Küssnacht ein Verkehrsunfall mit vier Verletzten ereignet. Schon zwei Stunden zuvor mussten Retter zu einem Unfall zwischen Küssnacht und Rotkreuz ausrücken. Dort gab es zwei Patienten. Zwischen den Crashs gibt es einen Zusammenhang.
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Ein Fahrzeug kam auf dem Dach zum Stillstand.
Bild: Kapo Schwyz
Der Strassenunterhalt reinigt die Unfallstelle zwischen Goldau und Küssnacht.
Bild: Leserbild Bote der Urschweiz
Die Ambulanz des Küssnachter Rettungsdiensts bahnt sich einen Weg durch die Rettungsgasse.
Bild: Leserbild Bote der Urschweiz
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Der Rega-Heli verlässt die Unfallstelle.
Bild: Leserbild Bote der Urschweiz
Geduldiges Warten zwischen Goldau und Küssnacht.
Bild: Leserbild Bote der Urschweiz
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Zwischen Küssnacht und Rotkreuz landete ein Auto auf dem Dach.
Bild: Zuger Polizei

Vor 16.30 Uhr gab es eine schwere Kollision auf der Autobahn A4 zwischen Goldau und Küssnacht in Fahrtrichtung Norden. Im Einsatz an der Unfallstelle standen als Erstes der Rettungsdienst Schwyz und mehrere Patrouillen der Kantonspolizei. Ebenfalls vor Ort waren ein Rega-Heli, der Rettungsdienst Küssnacht und der Rettungsdienst Zug. Die Fahrspur Richtung Norden wurde gesperrt, der Verkehr bei der Ausfahrt Goldau abgeleitet. Es kam zu Rückstau durch Goldau, Oberarth und Arth.

Die Rega, die auf der Autobahn gelandet war, flog eine Frau mit schweren Verletzungen in ein ausserkantonales Spital. Drei weitere Leichtverletzte wurden durch die Rettungsdienste in die umliegenden Spitäler gebracht. Der Strassenunterhaltsdienst kam ebenfalls auf den Platz. Auf dem Pannenstreifen waren nach der Fahrzeugbergung ausgelaufene Flüssigkeiten zu binden.  Nach 18 Uhr konnte der Autobahn-Abschnitt wieder einspurig freigegeben werden, kurz darauf komplett.

Schon früherer am Samstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Unfall auf der Autobahn zwischen Küssnacht und Rotkreuz. Dabei wurden unter anderen die Strassenrettungsspezialisten der Stützpunktfeuerwehr Küssnacht und die Zuger Feuerwehr aufgeboten.

Der Unfall ereignete sich laut Zuger Polizei kurz nach 14.15 Uhr auf der Autobahn A4 zwischen Küssnacht und der Verzweigung Rütihof in Rotkreuz. Aus noch nicht bekannten Gründen geriet ein Auto rechts von der Fahrbahn ab und prallte in ein Betonelement. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend auf der Autobahn zum Stillstand.

Die 78-jährige Lenkerin und ihr 84-jähriger Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt und erheblich verletzt. Nach der Bergung durch die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht und der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug wurden sie in ein ausserkantonales Spital eingeliefert.

Während der Patientenbergung, der Unfallaufnahme sowie den Aufräum- und Reinigungsarbeiten musste die Autobahn A4, zwischen Küssnacht und Rotkreuz, gesperrt werden. Für die Betreuung der verletzten Personen sowie aus Sicherheitsgründen wurde auch ein Fahrstreifen auf der Gegenfahrbahn gesperrt. Die Unfallursache ist noch unklar und Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Update Sonntag, 11 Uhr

Neues zum Unfallhergang nach dem Crash auf der A4 zwischen Goldau und Küssnacht. Es gab einen heftigen Auffahrunfall zwischen drei Fahrzeugen. Ein Wagen landete auf dem Dach. Im Bereich der Unfallstelle hatte die Polizei eine Temporeduktion signalisiert, dies wegen des Rückstaus nach dem Rotkreuzer Unfall. Der stockende Verkehr auf diesem Abschnitt hatte schliesslich die Auffahrkollision ausgelöst. Die Schwyzer Polizei zum exakten Hergang: «Eine 41-jährige Autolenkerin war auf der Überholspur unterwegs und bemerkte die Kolonne zu spät. Sie prallte mit ihrem PW in das vor ihr fahrende Auto. Durch den Aufprall wurde das Auto der Frau auf die Normalspur geschleudert, überschlug sich und prallte gegen einen weiteren Personenwagen. Die 41-Jährige wurde beim Unfall erheblich verletzt.»

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