Am Samstag ereigneten sich in Buttikon, Freienbach, Oberiberg und Reichenburg vier Selbstunfälle mit Velofahrenden. Alle vier Personen mussten mit unterschiedlichen Verletzungen hospitalisiert werden. «Die Kantonspolizei Schwyz macht darauf aufmerksam, dass es gerade bei hohen Temperaturen wichtig ist, die eigene Leistungsfähigkeit richtig einzuschätzen und die Fahrt bei Bedarf zu unterbrechen», teilte die Kapo Schwyz am Montag mit.
Velofahren erfreut sich bei den aktuell sommerlichen Temperaturen grosser Beliebtheit. Die Hitze kann den Körper jedoch zusätzlich belasten. Flüssigkeitsmangel, Erschöpfung oder eine nachlassende Konzentrationsfähigkeit können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken. Die Polizei weiter: «Hinzu kommen beispielsweise lange oder anspruchsvolle Abfahrten, ungewohnte Strecken oder ein zu hohes Tempo.»
Die Kantonspolizei Schwyz empfiehlt Velofahrenden deshalb, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und die Fahrweise den persönlichen Fähigkeiten sowie den Verhältnissen anzupassen. Wer sich müde, erschöpft oder unwohl fühlt, sollte eine Pause einlegen und die Fahrt erst fortsetzen, wenn die körperliche Verfassung dies wieder zulässt.
Tipps der Polizei
- Genügend trinken: Bei hohen Temperaturen verliert der Körper besonders viel Flüssigkeit. Deshalb regelmässig trinken und genügend Flüssigkeit mitführen.
- Pausen einplanen: Gerade bei längeren oder anstrengenden Touren sollten ausreichend Pausen eingelegt werden.
- Kräfte richtig einschätzen: Die eigene Leistungsfähigkeit kann bei Hitze deutlich schneller nachlassen. Das Tempo entsprechend anpassen und sich nicht überschätzen.
- Velo überprüfen: Bremsen, Reifen und Beleuchtung sollten vor der Fahrt kontrolliert werden.
- Helm tragen: Ein gut sitzender Velohelm kann bei einem Sturz vor schweren Kopfverletzungen schützen.




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