Am Donnerstagvormittag meldete sich ein 36-jähriger Mann bei der Kantonspolizei Schwyz. Er teilte mit, dass am Vortag ein Paket aus seinem Briefkasten entwendet worden sei, obwohl er selbst keine Online-Bestellung getätigt habe. Zudem habe er von einem Online-Portal die Meldung erhalten, dass am selben Nachmittag erneut ein Paket zugestellt werde.
«Um 14 Uhr konnten die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Schwyz nach der Paketlieferung in Ibach einen 21-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen festnehmen.» Das teilte die Kapo am Samstagmorgen in einem Bulletin mit. Der Mann steht im Verdacht, betrügerisch bestellte Pakete abgeholt zu haben. Die Produkte waren zuvor unter Verwendung fremder Zugangsdaten online bestellt und an die Wohnadresse der betroffenen Person geliefert worden.
Zusammen mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz klärt die Kantonspolizei Schwyz ab, ob der Beschuldigte für weitere Straftaten verantwortlich ist. gh
Die Kantonspolizei Schwyz empfiehlt, dass Sie sich umgehend melden:
- wenn Sie Benachrichtigungen zu Online-Bestellungen erhalten, die Sie nicht getätigt haben.
- wenn Ihnen unbekannte Personen auffallen, die sich auffällig im Quartier bewegen.
- wenn fremde Fahrzeuge suchend und wiederholt durch Quartierstrassen fahren.
Im Umgang mit Online-Shops empfiehlt die Kantonspolizei:
- Überprüfen Sie regelmässig Ihre E-Mails sowie Kundenkonten auf unbekannte Bestellungen.
- Verwenden Sie sichere Passwörter und nach Möglichkeit eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Informieren Sie den betroffenen Online-Shop oder den Zustelldienst bei missbräuchlichen Bestellungen.
Fachleute in der Schweiz gehen davon aus, dass der jährliche Schaden durch Cyberkriminalität insgesamt mittlerweile mehrere Milliarden Franken erreicht. Im Jahr 2025 verzeichnete das Bundesamt für Cybersicherheit knapp 65 000 Meldungen zu verschiedenen Internetdelikten, wovon ein erheblicher Teil auf betrügerische Aktivitäten entfiel.
Beim klassischen Online-Shopping-Betrug, etwa durch professionell gestaltete Fake-Shops oder nicht gelieferte Ware auf Kleinanzeigenplattformen, liegt der finanzielle Schaden pro Einzelfall oft im Bereich von einigen hundert Franken. Der Medianverlust bei solchen Betrugsarten wird in Statistiken häufig mit etwa 200 bis 400 Franken angegeben. Da die Täter jedoch massenhaft agieren, summieren sich diese Beträge national auf massive Summen. Allein im Kanton Schwyz belief sich die Schadensumme aus digitalen Straftaten im Jahr 2025 auf rund 8.3 Millionen Franken, was einer deutlichen Steigerung gegenüber den Vorjahren entspricht.
Während die Anzahl der Meldungen zu einfachen Online-Einkaufsbetrügen sehr hoch ist, verursachen andere Phänomene wie der Online-Anlagebetrug deutlich höhere individuelle Verluste, die oft in die Zehntausende gehen. gh

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Aber der arme Mann leidet doch unter einem Kriegsdrauma,vielleicht kommt noch dazu dass er eine schwere Kindheit hatte.... Helft ihm doch.....
Ihm kann man ja sogar vielleicht noch helfen... dir definitiv nicht mehr!
Ich frag dich ja immer wieder was deine Probleme mit Nicht-Eidgenossen sind und wo genau deine Kindheit falsch gelaufen ist, aber du scheinst da einfach nicht zu wissen woher deine Abneigung gegen alles nicht Eidgenössiche kommt... und was Eidgenössisch ist, konntest du mir auch noch nicht erklären.
Falls Du auch arbeitest sollte man Dir jeden Monat mindestens 500.- vom Lohn abziehen und es diesem armen Ukrainer geben somit wäre ihm sehr gut geholfen und er müsste "vielleicht" nicht mehr klauen....