
Am 29. Dezember 2025 legte das Bartgeierweibchen Mascha ein Ei. Der Natur- und Tierpark Goldau entschied sich, dies die letzten Tage in einem Brutapparat auszubrüten, um möglichen Komplikationen vorzubeugen. Dies, nachdem es im Schlupfprozess in den vergangenen Jahren zu Problemen kam. «Mit etwas tierärztlicher Hilfe konnte das Küken nun schlüpfen und erfolgreich zurück zu seinen Eltern gebracht werden», teilte der Tierpark Goldau am Dienstag mit. Der ausgeprägte Bruttrieb der Bartgeier habe dazu geführt, dass das Jungtier problemlos angenommen wurde. Seither kümmern sich Mascha und Hans aufmerksam um ihren Nachwuchs. Ob das diesjährige Jungtier künftig in einen anderen Park kommt oder ausgewildert wird, ist derzeit noch offen.
Nachdem der Bartgeier in der Schweiz ausgerottet war, leben heute dank koordinierten Wiederansiedlungsprojekten wieder rund 220 Tiere im Alpenraum. Die Koordination erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). (mme)

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