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Küssnacht

Durch die Abschrankung auf die Gegenspur: Unfall vor dem Baer-Tunnel

In Küssnacht ist es am Montagnachmittag wegen eines Verkehrsunfalls zu Behinderungen im Feierabendverkehr gekommen. Grund war eine massive Kollision beim Baer-Tunnel.
Die beiden beteiligten Fahrzeuge blockierten die Fahrspur Richtung Merlischachen.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Dach eingedrückt: Massive Schäden am Toyota.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Der Wagen geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte in die Betonband.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Der Verkehr wurde im Kreisel umgeleitet.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Polizei und Feuerwehr im Baer-Tunnel.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Im Einsatz standen die Strassenrettungs-Spezialisten der Küssnachter Stützpunkt-Feuerwehr.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Der Tunnel war bis in die Abendstunden in Fahrtrichtung Merlischachen gesperrt.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz

Passiert war es am Montagabend nach 17.30 Uhr im Feierabendverkehr. Ein PW war von der Seite Merlischachen her auf der Nordstrasse unterwegs in den Baer-Tunnel. Kurz vor dem Tunnelportal kam ein Toyota links von der Spur, legte mehrere Plastikpfosten in der Strassenmitte flach, riss einen Teil der Leitplanke mit und landete auf der Gegenfahrbahn in der Wand. Der Wagen erlitt massive Schäden auf der Fahrerseite, das Autodach wurde massiv eingedrückt.

Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Zur schonenden Bergung der Person am Steuer rückte die Stützpunkt-Feuerwehr Küssnacht aus. Laut einem Beobachter kam der Küssnachter Rettungsdienst ebenfalls auf den Platz. Mindestens eine Person sei mit der Ambulanz weggebracht worden.

Die Fahrspur Richtung Merlischachen wurde während den Rettungsarbeiten für den Verkehr gesperrt, in Gegenrichtung konnte der Tunnel befahren werden. Die Lage normalisierte sich nach 19 Uhr. Der Abschleppdienst war vor Ort und lud das Unfallfahrzeug auf.

Die Polizei sicherte auch Spuren an einem leicht beschädigten Mini, der offenbar Richtung Merlischachen unterwegs war und ausgangs Tunnel allenfalls in herumfliegende Trümmer des entgegenkommenden Unfallwagens gefahren war. Die Insassen im gemieteten Kleinwagen, eine Gruppe Touristen, kamen nach ersten Informationen mit dem Schrecken davon. Zum genauen Unfallhergang gibt es noch keine offiziellen Angaben. Die Klärung ist Gegenstand der angelaufenen polizeilichen Ermittlungsarbeit.

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