Über welche kleine Alltagssache freuen Sie sich unverhältnismässig stark?
Immer wieder über die traumhafte Aussicht von unserer grossen Dachterrasse auf den Talkessel Schwyz. Dieses Panorama mit den Bergen ist einfach wunderschön – durchatmen und geniessen.
Das ist der «Kopf der Woche»
Der «Bote der Urschweiz» kürt jeden Freitag einen «Kopf der Woche». Dabei handelt es sich um Schwyzer Persönlichkeiten, die in der aktuellen Woche einen besonderen Einfluss hatten, einen Erfolg feierten oder sich für ein wichtiges Projekt einsetzten.
In welchem Moment haben Sie sich zuletzt so richtig lebendig gefühlt?
Als ich diese Woche in meiner Tanzstunde mit den «Fit und Dance»-Ladys zum Powersong «It’s My Life» so richtig abgetanzt habe.
Was macht Sie hässig?
Unehrlichkeit verletzt mich, und Ungerechtigkeit macht mich hässig.
Wenn Sie Ihrem 16-jährigen Ich einen einzigen Satz sagen dürften – welcher wäre das?
Das, was mir mein Mami auch auf den Weg gegeben hat: Bleib immer du selbst, glaub an dich und deine Fähigkeiten und lass dir dein Strahlen niemals nehmen!
Welche Gewohnheit würden Sie am liebsten von heute auf morgen ablegen?
Oh … Das wissen alle, die mich kennen: mein leider nicht immer ganz optimales Zeitmanagement. Daran arbeite ich immer noch.
Welchen Gegenstand würden Sie nie freiwillig weggeben?
Unser geliebtes Wohnmobil. Das ist Freiheit pur und einfach eine Oase des Glücks.
Über welche Ihrer Eigenschaften haben sich Ihre Eltern früher am meisten geärgert?
Ich glaube, über mein etwas sehr lebhaftes Temperament, vor allem in den Teenagerjahren. Aber als Tanzlehrerin kommt mir genau das natürlich sehr entgegen.
Zur Person
Geburtsdatum: 15. September 1961
Beruf: Tanzlehrerin, Choreografin
Wohnort: Seewen
Lieblingsgericht: Paneer Makhani (indisch)
Lieblingsgetränk: Zitronenwasser, australischer Rotwein
Lieblingsfilm: «A Star Is Born»
Lieblingsapp: Whatsapp
Lieblingsferienort: Australien, Sardinien und Korsika
Lieblingstier: Pferd, Wal
Wann waren Sie das letzte Mal so richtig stolz auf jemanden?
Letzte Woche beim Schulbesuch unserer Enkel. Und jede Woche aufs Neue bin ich unglaublich stolz auf mein fantastisches Leiterteam. Es sind die Menschen, die unsere Tanzschule auszeichnen und die so viele Tänzerinnen und Tänzer glücklich machen.
Was tun Sie, wenn Sie sich selbst wieder in gute Laune bringen müssen?
Das ist nun wirklich keine grosse Überraschung: natürlich tanzen, tanzen, tanzen!
Sie übergeben Ihre Tanzschule nach 42 Jahren in neue Hände. Wie viele Kinder haben bei Ihnen tanzen gelernt?
Das ist eine gute Frage, die ich mir auch manchmal stelle. Und ich weiss es ehrlich gesagt nicht, da für mich Zahlen nicht so wichtig sind. Aber sicher viele … man könnte ja einen Aufruf im «Boten» machen?
Welches Erlebnis war das prägendste während all der Jahre?
Für mich gibt es nicht das eine prägendste Erlebnis. Es sind all die unzähligen Momente – die Höhen und Tiefen, die Erfolge, Herausforderungen, Begegnungen und Emotionen. Und in Bezug auf die Tanzschule waren sicher alle sieben grossen Tanzshows einfach etwas Unvergessliches und für alle sehr berührend und prägend.


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