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Krebs

Schwyzerinnen setzen sich für bessere Brustkrebs-Vorsorge ein

Am 15. April stimmt der Kantonsrat über ein Brustkrebs-Screening-Programm ab. Derzeit sind Schwyzerinnen bei der Erkennung der Krankheit schlechter gestellt.
Die rosa Sitzbank in Brunnen ist ein Zeichen vor der Abstimmung im Kantonsrat.
Bild: zvg

Schwyz gehört zu den letzten Kantonen der Schweiz ohne Brustkrebs-Vorsorgeprogramm. In 16 Kantonen bestehen bereits solche Programme, in vier sind sie im Aufbau, und in vier weiteren Kantonen haben die zuständigen Organe bereits Zustimmung signalisiert.

Und im Kanton Schwyz? Am 15. April stimmt der Schwyzer Kantonsrat über ein Postulat zur Einführung eines Screening-Programms ab. Der Regierungsrat hat den Vorstoss zur Ablehnung empfohlen (der «Bote» berichtete).

«Gesundheit der Frauen im Kanton Schwyz ist wichtig»

Jetzt reagieren die Schwyzer Soroptimistinnen, die sich seit Jahren für Projekte zur Unterstützung von benachteiligten Mädchen, Frauen und deren Familien engagieren. Am Donnerstag haben sie ein rosafarbenes Sitzbänkli beim Minigolf Waldstätterhof in Brunnen aufgestellt.

«Damit das Thema vor der Abstimmung im Kantonsrat auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert wird», teilt der Service-Club Soroptimist International Schwyz mit. Denn je früher Brustkrebs erkannt und behandelt wird, desto höher sind die Heilungschancen.

«Jede Frau und jeder Mann ist eingeladen, auf der rosa Bank Platz zu nehmen und sich kurz die Fakten vor Augen zu führen: Die Mammografie ist die beste wissenschaftlich anerkannte Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.» Das Bundesamt für Gesundheit und die Krebsliga Schweiz empfehlen ausdrücklich systematische Screening-Programme – mit klaren Qualitätsstandards. «Die rosa Sitzbank am Vierwaldstättersee soll daran erinnern, dass die Gesundheit der Frauen im Kanton Schwyz wichtig ist», so die Schwyzer Soroptimistinnen. (zvg/lai)

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