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Kanton

Schwyzer Polizei rückte an Silvester 20 Mal aus

Die Kapo Schwyz hatte zum Jahreswechsel viel zu tun. Es kam zu Aggressionen und Auseinandersetzungen. Häufig war Alkohol im Spiel. Auch zwei Feuerwehren wurden alarmiert.

Der Jahreswechsel brachte für die Kantonspolizei Schwyz zahlreiche Einsätze mit sich. «Zwischen dem Abend des 31. Dezember 2025 und den frühen Morgenstunden des Neujahrstags 2026 rückten die Einsatzkräfte aufgrund von rund 20 Meldungen aus», heisst es in einem Medienbulletin vom Donnerstagmorgen.

Ein Grossteil der Interventionen stand laut Polizeiangaben im Zusammenhang mit alkoholbedingten Auseinandersetzungen und aggressivem Verhalten. Daneben beschäftigten Ruhestörungen, unsachgemässer Umgang mit Feuerwerkskörpern sowie verschiedene Sachbeschädigungen die Polizei während der Silvesternacht.

Auch die Feuerwehren mussten zweimal eingreifen. In Küssnacht gerieten kurz nach 23 Uhr zwei Kunststoffcontainer in Brand, die von der Stützpunkt-Feuerwehr Küssnacht gelöscht werden mussten. Gegen 2.15 Uhr brannten in Lachen im Freien gelagerte Feuerwerksverpackungen, was den Einsatz der Feuerwehr Lachen erforderlich machte.

Weiterer Vorfall in der Urschweiz

In der Silvesternacht wurde ausserdem durch eine unbekannte Täterschaft auf dem Reussdamm in Attinghausen, im Bereich des Sportplatzes, eine Sachbeschädigung mittels eines Feuerwerkskörpers (Böller) begangen. Dabei wurde ein Robidog gesprengt. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 5000 Franken.

Die Kantonspolizei Uri bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die Angaben zur Identität der unbekannten Täterschaft machen können oder sonstige sachdienliche Hinweise beziehungsweise Beobachtungen haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Uri unter der Telefonnummer 041 874 53 53 zu melden.

Ein weiterer Vorfall auf Zentralschweizer Boden ereignete sich gerade mal 15 Minuten nach dem Jahreswechsel. Es ging bei der Luzerner Polizei die Meldung ein, dass beim Neubad in der Stadt Luzern Personen Feuerwerk auf parkierte Fahrzeuge und Häuser schiessen. Nachdem die Polizeipatrouille vor Ort eintraf und aus dem Fahrzeug ausstieg, wurde sie unvermittelt mit Feuerwerk beschossen und teilweise auch direkt getroffen. 

Beide Polizisten wurden dadurch verletzt. Durch weitere beigezogene Einsatzkräfte wurde versucht, die mutmassliche Täterschaft anzuhalten und zu kontrollieren. Zahlreiche Personen hinderten die Einsatzkräfte daran und die mutmassliche Täterschaft flüchtete ins Neubad. Durch die Einsatzkräfte wurde die Verfolgung aufgenommen. Dabei wurden sie durch Dritte tätlich sowie mit Gegenständen angegangen. Eine weitere Polizistin wurde dabei verletzt. Die Luzerner Polizei musste Pfefferspray und Mehrzweckstöcke einsetzen. gh

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