Die Bundesverwaltung bleibt dem im Kanton Schwyz ansässigen Messenger-Dienst Threema treu. Sie wolle der Firma treu bleiben und werde weiterhin deren Dienstleistungen nutzen, hiess es aus der Verwaltung.
Das, obwohl die Schweizer Messenger-Firma kürzlich den Besitzer wechselte. Das Unternehmen wurde von der Investmentfirma Comitis Capital in Frankfurt gekauft.
Hohe Datensicherheit für Bund und Private
Das Hauptquartier der Threema Holding AG bleibt weiterhin in Zürich, das Managementteam bleibt am Standort Freienbach domiziliert. Der Verkauf soll Ende Monat über die Bühne gehen, über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.
In einem Bundesbericht wurde bekannt, dass Finanzministerin und Bundesrätin Karin Keller-Sutter ihre Parteikolleginnen und -kollegen über den Untergang der Credit Suisse informierte – Threema ist bekannt für eine hohe Datensicherheit. Entsprechend setzt nicht nur das Finanzdepartement, sondern auch die Armee auf diese Schwyzer Software, welche auch vom früheren Schwyzer Datenschützer für Private empfohlen wurde.

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