Am Mittwoch, 13. August, führte die Kantonspolizei Uri um 17.45 Uhr im Bereich Neuland in Bürglen eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein Personenwagen mit Schwyzer Kontrollschildern angehalten. «Anlässlich der polizeilichen Kontrolle zeigte die Fahrzeuglenkerin, eine 21-jährige Schweizerin, Anzeichen von Drogenkonsum», wie die Kapo Uri und die Urner Staatsanwaltschaft heute Mittwoch bekannt gaben.
Ein durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte diesen Verdacht. Der jungen Frau wurde die Weiterfahrt untersagt und ihr wurde der Führerausweis vorläufig abgenommen.
Die Urner Polizei weiter: «Beim Beifahrer wurde zudem eine qualifizierte Menge Betäubungsmittel sichergestellt.» Von einer qualifizierten Menge spricht die Polizei immer dann, wenn gemäss Rechtsprechung von einem «schweren Fall» in Bezug auf das Betäubungsmittelgesetz ausgegangen wird. Sprich: Man hat keinen reinen Drogenkonsumenten gefasst, sondern eine Person, die Drogen für den Weiterverkauf im grossen Still auf sich getragen hat.
Der 47-jährige Kosovare wurde in Polizeigewahrsam genommen und bei der anschliessenden Hausdurchsuchung an seinem Wohnort konnte eine weitere geringfügige Menge Betäubungsmittel sichergestellt werden.
Während der Zürcher Street Parade führen die umliegenden Polizeikorps verstärkt Verkehrskontrollen durch. Das hat einen wichtigen Grund: Tausende Besucher reisen mit dem Auto an und ab. Erfahrungsgemäss erhöht sich die Zahl der Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuer sitzen, an solchen Grossveranstaltungen massiv.
Um die allgemeine Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Unfälle zu verhindern, werden deshalb die Strassen, die aus Zürich herausführen, gezielt überwacht. Kontrolliert wird aber nicht nur auf die Fahrtüchtigkeit, sondern auch auf Drogen- und Waffendelikte, da solche Anlässe auch von Kriminellen genutzt werden. Dies dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und der Prävention von Straftaten. gh

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