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Flüelen–Sisikon

Schwyzer Lenker verunfallt am Axen — Beifahrerin verletzt im Spital

Ein Wagen mit Schwyzer Kontrollschildern, unterwegs auf der Axenstrasse von Flüelen nach Sisikon, ist am Montagabend heftig in die Leitplanke geprallt. Die Beifahrerin musste ins Spital.
Die Front des Wagens wurde massiv demoliert.
Bild: Kapo Uri

Am Montagabend, kurz vor 22 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Axenstrasse in nördliche Richtung. Kurz nach dem Flüeler-Tunnel kollidierte das Fahrzeug aus derzeit ungeklärten Gründen mit der linksseitigen Leitplanke. «Die Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst Uri ins Kantonsspital Uri überführt», so die Urner Polizei in einer Medienmitteilung. Der Lenker blieb unverletzt.

Es entstand ein Sachschaden von rund 25'000 Franken. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei Uri. Im Einsatz standen der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri, die Feuerwehr Altdorf, das Amt für Betrieb Nationalstrassen, das Amt für Umwelt, ein lokales Abschleppunternehmen sowie die Kantonspolizei Uri.

Gefahrenstrecke Axenstrasse

Wenige Tage später, am 14. September 2025, kurz nach 20.00 Uhr, kam es auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Sisikon zu einer weiteren Kollision. Ein 31-jähriger Autofahrer mit Aargauer Kontrollschildern musste sein Fahrzeug kurz nach dem Kleine-Galerie-Tunnel aufgrund stockenden Verkehrs abbremsen. Ein nachfolgender 68-jähriger Motorradlenker, ebenfalls mit Aargauer Kontrollschild unterwegs, bemerkte dies mutmasslich zu spät und prallte ins Heck des Autos.

Der Motorradfahrer erlitt dabei erhebliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst Uri ins Kantonsspital gebracht. Es entstand ein Sachschaden von rund 30'000 Franken.

Im Einsatz standen der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri, das Amt für Betrieb Nationalstrassen, ein lokales Abschleppunternehmen und die Kantonspolizei Uri.

Der Hauptfaktor ist bei vielen Verkehrsunfällen die Ablenkung. Wenn die Augen auf die Landschaft und nicht auf die Strasse gerichtet sind, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Hindernisse, Kurven oder der vorausfahrende Verkehr zu spät erkannt werden. Die Fahrt entlang des Urnersees ist besonders verlockend für einen Blick weg von der Fahrbahn.

Hinzu kommt, dass solche Strecken oft in gebirgigem Terrain liegen, was die Herausforderungen weiter vergrössert. Die Strassen können schmal und kurvig sein, oft mit scharfen Kehren, die eine hohe Konzentration erfordern. Manchmal locken die spektakulären Ausblicke auch dazu, an unübersichtlichen Stellen anzuhalten, was zusätzliche Gefahren für den nachfolgenden Verkehr schafft.

Das Ergebnis dieses Zusammenspiels von Ablenkung und anspruchsvollem Strassenverlauf ist eine deutlich höhere Unfallgefahr. gh

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