Rosenfest Weggis

Rosenkönigin kommt aus dem Kanton Solothurn

Das 92. Rosenfest bot während drei Tagen eine grosse Vielfalt an Unterhaltung, Musik, Tradition und Kulinarik bei schönstem Sommerwetter.
Am Sonntagmorgen konnten die Besucherinnen und Besucher von Gratis-Kaffee und Gipfeli, offeriert von Thermoplan, profitieren.
Bild: Ruth Auf der Maur
Die Kinder- und Jugendtrachtengruppe Weggis zeigte am Sonntag vielseitige Tänze im Pavillon.
Bild: Ruth Auf der Maur
Vor und nach der Präsentation der Rosenkönigin und der Rosenprinzessinnen spielte die Feldmusik Weggis unterhaltsame Musik.
Bild: Ruth Auf der Maur
Die Rosenprinzessinnen Alexandra Hafner, Michelle Dali und Salwa Al Ali (von links) posierten zusammen mit der Rosenkönigin Lea Meier (Zweite von rechts) vor schönster Kulisse.
Bild: Ruth Auf der Maur
Die Rosenkönigin Lea Meier wird auf dem Siegerthron von ihren Eltern Stephan und Sandra Meier umrahmt.
Bild: Ruth Auf der Maur
Verschiedene Alphorngruppen aus der Region Weggis vereinten sich zu einer grossen Formation und erfreuten mit traditionellen Stücken am See.
Bild: Ruth Auf der Maur
Am Sonntagnachmittag spielte der bekannte Schweizer Musiker Adrian Stern mit dem «Adrian Stern Trio».
Bild: Ruth Auf der Maur
Moderatorin Rita Pfrunder stellte dem Publikum die Rosenkönigin Lea Meier (Mitte) und die Rosenprinzessinnen Alexandra Hafner aus Weggis (von links), Salwa Al Ali aus Küssnacht und Michelle Dali aus Horw vor.
Bild: Ruth Auf der Maur

«Ich hätte nicht damit gerechnet, Rosenkönigin zu werden», erklärte die Gymnasiastin Lea Meier aus Hofstetten im Kanton Solothurn strahlend. Die Idee mitzumachen, sei am Samstagmorgen spontan am Frühstückstisch entstanden. Sie und ihre Familie kämen zwar seit Jahren nach Weggis in die Ferien und kennen und schätzen die Region hier, aber das Rosenfest habe sie erst das zweite Mal besucht. Auf die Frage, wohin sie mit dem gewonnenen Reisegutschein von 2000 Franken reisen möchte, antwortete sie: «Irgendwo ans Meer, wahrscheinlich mit der Familie.» Ihr Wohnort Hofstetten liegt nahe dem Kloster Mariastein und ist nach Basel orientiert, was man auch am Dialekt der sympathischen jungen Frau hörte.

Verein Rosenfest Weggis feiert 2026 hundert Jahre

Wiederum hat der «Verein Rosenfest Weggis» das gesamte Fest in Freiwilligenarbeit organisiert. Was 1926 mit einem Zusammenschluss von jungen Männern, dem «Klub der Harmlosen», begann, um Weggis mit einem Fest mit Blumen, Kultur und Begegnung neu zu beleben, mauserte sich über die Jahre zum Grossanlass mit bekanntem Namen. Wie Präsident des OK, Marco Waltert, am Sonntag erklärte, ist man mit dem Publikumsaufmarsch am diesjährigen Rosenfest sehr zufrieden. Einziger Wermutstropfen sei, dass das Feuerwerk wegen Trockenheit nicht durchgeführt werden konnte. Neuer Programmpunkt am Rosenfest war erstmals die Ehrung von Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern von «Gwärb Weggis» am Sonntag im Pavillon.

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