«Ich hätte nicht damit gerechnet, Rosenkönigin zu werden», erklärte die Gymnasiastin Lea Meier aus Hofstetten im Kanton Solothurn strahlend. Die Idee mitzumachen, sei am Samstagmorgen spontan am Frühstückstisch entstanden. Sie und ihre Familie kämen zwar seit Jahren nach Weggis in die Ferien und kennen und schätzen die Region hier, aber das Rosenfest habe sie erst das zweite Mal besucht. Auf die Frage, wohin sie mit dem gewonnenen Reisegutschein von 2000 Franken reisen möchte, antwortete sie: «Irgendwo ans Meer, wahrscheinlich mit der Familie.» Ihr Wohnort Hofstetten liegt nahe dem Kloster Mariastein und ist nach Basel orientiert, was man auch am Dialekt der sympathischen jungen Frau hörte.
Verein Rosenfest Weggis feiert 2026 hundert Jahre
Wiederum hat der «Verein Rosenfest Weggis» das gesamte Fest in Freiwilligenarbeit organisiert. Was 1926 mit einem Zusammenschluss von jungen Männern, dem «Klub der Harmlosen», begann, um Weggis mit einem Fest mit Blumen, Kultur und Begegnung neu zu beleben, mauserte sich über die Jahre zum Grossanlass mit bekanntem Namen. Wie Präsident des OK, Marco Waltert, am Sonntag erklärte, ist man mit dem Publikumsaufmarsch am diesjährigen Rosenfest sehr zufrieden. Einziger Wermutstropfen sei, dass das Feuerwerk wegen Trockenheit nicht durchgeführt werden konnte. Neuer Programmpunkt am Rosenfest war erstmals die Ehrung von Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern von «Gwärb Weggis» am Sonntag im Pavillon.









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