Wenn es im Rigigebiet zu Bergunfällen kommt, bei denen die Rega wegen Nebel oder anderer Hindernisse keine Rettungseinsätze fliegen kann, kommen die bestens ausgebildeten Einsatzkräfte der Rettungsstation Ortsgruppe Rigi der Alpinen Rettung Schweiz (ARS OG Rigi) zum Einsatz. Sie leisten Hilfe in unzugänglichem Gelände – oft geht es dabei um Leben und Tod.
Am vergangenen Wochenende führte die Rettungstation Rigi ihre Sommerübung in Verbindung mit einem Clean-up-Day auf der Rigi Kulm durch. An der Nordseite der Rigi, direkt unter der Rigi Kulm im schwer zugänglichen Gelände, seilten sich die Retterinnen und Retter in Teams ab, um Abfälle und verlorene Gegenstände einzusammeln. Unter dem Motto «Sauberkeit am Berg» wurde alles eingesammelt, was von unachtsamen Besucherinnen und Besuchern in die steilen Hänge geworfen wurde. «Wir wollen doch alle die Schönheit der Berge geniessen können», meinte ein Retter zufrieden nach getaner Arbeit.
Einsatz in den steilen Planggen auch eine Art Weiterbildung
Wie die Rettungstation mitteilt, trainieren die Mitglieder regelmässig für anspruchsvolle Rettungseinsätze in steilem oder unwegsamem Gelände. Dazu Einsatzleiter und Obmann der ARS OG Rigi, Lukas Richli: «Dass wir diese Fähigkeiten nun für einen ökologischen Zweck einsetzen können, ist für uns eine sinnvolle Ergänzung unserer Arbeit. Wir schützen damit nicht nur Menschen, sondern auch die Natur, in der wir tätig sind.»
Wie weiter mitgeteilt wird, zeigten viele Wanderinnen und Wanderer grosses Interesse an der Tätigkeit der Alpinen Rettung, informierten sich über Ausrüstung, Seiltechniken und Sicherheitsaspekte in alpinem Gelände. « Der Clean-up-Day auf der Rigi bot somit auch eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch mit der Öffentlichkeit», wie Richli ausführt.
Mit logistischer Unterstützung trug auch die Rigi Bahnen AG etwas zum guten Gelingen des Clean-up-Days bei. Diese Aktion soll auch ein Zeichen setzen, um das Bewusstsein für den Schutz der alpinen Umwelt zu stärken.









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