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Kopf der Woche

Ricky Steinauer: «Für gute Laune mache ich Sport und esse nachher was Gutes»

Ricky Steinauer ist «Kopf der Woche». Der Langläufer aus Einsiedeln war zum vierten Mal in Folge der beste Volksskiläufer der Schweiz.
Ricky Steinauer aus Einsiedeln.
Bild: zvg

Über welche kleine Alltagssache freuen Sie sich unverhältnismässig stark?

Wenn man im Alltag fremden, aufgestellten Menschen begegnet und diese mit einem guten Humor gesegnet sind und auch mal einen spontanen Witz machen.

In welchem Moment haben Sie sich zuletzt so richtig lebendig gefühlt?

Wenn ich nach einem Saunagang direkt unter die kalte Dusche gehe, fühle ich mich jeweils wie neu geboren.

Was macht Sie hässig?

Unfreundliche und unbeholfene Menschen.

Wenn Sie Ihrem 16-jährigen Ich einen einzigen Satz sagen dürften, welcher wäre das?

Dass es im Leben um das Grosse und Ganze geht und man sich nicht im Detail verlieren sollte.

Welche Gewohnheit würden Sie am liebsten von heute auf morgen ablegen?

Vor dem Schlafen noch unnötig lange fernsehen, obwohl ich eigentlich schon lange schlafen gehen wollte.

Welchen Gegenstand würden Sie nie freiwillig weggeben?

Wahrscheinlich mein Handy. Ich verbringe im Verhältnis zwar sehr wenig Zeit damit,
trotzdem ist es in der heutigen Zeit ein sehr hilfreiches Arbeitsmittel.

Das ist der «Kopf der Woche»

Der «Bote der Urschweiz» kürt jeden Freitag einen «Kopf der Woche». Dabei handelt es sich um Schwyzer Persönlichkeiten, die in der aktuellen Woche einen besonderen Einfluss hatten, einen Erfolg feierten oder sich für ein wichtiges Projekt einsetzten.

Über welche Ihrer Eigenschaften haben sich Ihre Eltern früher am meisten geärgert?

Dass ich, wenn ich was erreichen will, nur noch geradeaus schaue und nicht
mehr nach links oder rechts, bis ich es geschafft habe. Dies führte oder führt immer noch zu Diskussionen …

Wann waren Sie das letzte Mal so richtig stolz auf jemanden?

Wahrscheinlich am letzten Engadiner vor meinem Sturz, als ich hinter dem späteren Sieger lief und merkte, dass mein Ski einiges schneller war als seiner. Da hat mein Vater einmal mehr gute Arbeit geleistet mit der Skipräparation.

Was tun Sie, wenn Sie sich selbst wieder in gute Laune bringen müssen?

Ich mache Sport und esse anschliessend was Gutes. Das lüftet meinen Kopf am besten, und man kann sich während des Trainings auf ein gutes Essen freuen. Am besten noch mit einem kalten Bier, wenn es nicht gerade in der Saison ist.

Was bedeutet Ihnen der vierte Erfolg an der Swiss Loppet?

Es ist schön, zu sehen, dass ich meine Leistungen von Jahr zu Jahr immer wieder bestätigen und sie auch konstant durch die ganze Saison bringen kann.

Wie geht es in der nächsten Saison weiter für Sie?

Nächste Saison werde ich nicht mehr aktiv im Leistungssport sein. Ich werde ab Frühling mein Arbeitspensum von 80 auf 100 Prozent erhöhen und noch eine Weiterbildung im Immobilienbereich absolvieren. Trotzdem will ich mich fit halten und noch das eine oder andere Rennen laufen.

Zur Person

Geburtsdatum: 6. Oktober 2000

Beruf: Elektroinstallateur

Wohnort: Einsiedeln

Lieblingsgericht: Rindsfilet mit Riesencrevetten und Pommes

Lieblingsgetränk: Cola, Moretti

Lieblingsfilm: «Sons of Anarchy»

Lieblingsapp: Instagram

Lieblingsferienort: Mallorca

Lieblingstier: Katze

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