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Schanzen Einsiedeln

Regierung prüft Wintertauglichkeit

Die Schanzen im Klosterdorf sind im Winter nicht nutzbar. Eine Studie soll nun zeigen, ob die Anlage wintertauglich gemacht werden kann.
So schön sich die Schanze in Einsiedeln im Schneekleid präsentiert, für Sprünge im Winter taugt sie noch nicht.
Bild: Lukas Schumacher/zvg

Nadia von Euw

Obwohl Skispringen ein traditioneller Wintersport ist, können Athleten die Schanzen in Einsiedeln im Schnee nicht nutzen. Die Frage nach der Wintertauglichkeit lag schon mehrmals auf dem Tisch. Einsiedeln hätte nun an der Winteruniversiade im Jahre 2021 die Chance, nebst dem Langlauf auch Austragungsort für Skispringen und der Nordischen Kombination zu werden. Die Schanze in Engelberg stellt für die Athleten zu hohe Anforderungen und steht deshalb nicht zur Diskussion. 

Kann Einsiedeln nicht Hand bieten, werden die zwei Disziplinen an der Winteruniversiade in der Zentralschweiz nicht durchgeführt. Diese Tatsache gab Regierungsrat Andreas Barraud die Gelegenheit, die Frage zur Wintertauglichkeit der Einsiedler Schanzen erneut aufzugreifen. Er will endgültig Klarheit, ob ein Ausbau für den Einsatz im Winter machbar ist. Eine vom Schwyzer Volkswirtschaftsdepartement in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie soll die Antwort liefern. «Die Ergebnisse bieten eine wichtige Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen», so Barraud.

Entscheidend werde dann allerdings sein, ob alle Direktbetroffenen einen wintertauglichen Ausbau der Schanzen – und das nicht nur für die Winteruniversiade – wollen oder nicht.

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