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Sattel

Polizei stoppt Chauffeur mit schlecht gesicherter Ladung

Bei einer Schwerverkehrskontrolle in Sattel hat die Kapo Schwyz drei Chauffeure verzeigt. Bei einem Sattelschlepper war die Ladung miserabel gesichert.
Die Ladung hätte besser gesichert werden müssen.
Bild: Kapo Schwyz

Am Montagvormittag führte die Kantonspolizei Schwyz in Sattel eine Schwerverkehrskontrolle durch. Drei Chauffeure wurden angezeigt. Dazu wurden acht Ordnungsbussen ausgesprochen.

Ein Verstoss gegen das Verkehrsgesetz: Wöchentliche Höchstarbeitszeit überschritten

Von 8 bis 12 Uhr kontrollierte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsamt Schwyz an der Schlagstrasse in Sattel 20 Fahrzeuge. Die Schwyzer Polizei schreibt: «Dabei musste ein Sattelschlepper mit ungenügender Ladungssicherung gestoppt werden. Zudem hatte der 31-jährige Chauffeur die wöchentliche Höchstarbeitszeit überschritten sowie Ruhezeit und Arbeitspausen nicht eingehalten.» Und auch die erforderlichen Angaben im digitalen Fahrtschreiber hatte der slowakische Staatsangehörige mehrmals nicht eingegeben. Er wurde bei der zuständigen Staatsanwaltschaft verzeigt.

Zwei weitere Lastwagen-Chauffeure wurden bei der Schwerpunkt-Kontrolle gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Schwyz angezeigt, weil sie die Ruhezeit, beziehungsweise Arbeitspausen nicht eingehalten hatten. Zudem wurden acht Ordnungsbussen wegen Nichttragen des Sicherheitsgurtes, Nichtmitführen des Fahrzeugausweises, Ausführen einer Lernfahrt ohne Anbringen der L-Tafel und Nichteingeben der erforderlichen Angaben im digitalen Fahrtschreiber ausgesprochen.

Gebrochene Bremsscheibe im Sommer 2021 entdeckt

In Pfäffikon führt die Schwyzer Polizei regelmässig Schwerverkehrskontrollen durch. Und regelmässig stösst sie auf Missstände. So auch vor gut zwei Jahren. Am 29. Juni 2021. Damals führte die Kantonspolizei Schwyz in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsamt in Pfäffikon eine Schwerverkehrskontrolle durch. Ein Sattelzug musste stillgelegt werden, da am Zugfahrzeug eine gebrochene Bremsscheibe festgestellt wurden. Den beiden 49- und 54-jährigen Chauffeuren wurde die Weiterfahrt bis nach der Reparatur des Defekts und der Hinterlegung eines Bussendepositums untersagt. gh

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