Mit der ersten offiziellen Sprengung haben Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamts für Strassen (ASTRA), der Kantone Schwyz und Uri, der Baumeister und Planer sowie der Anrainergemeinden heute Vormittag in Ingenbohl den Start zum Tunnelvortrieb am Morschacher Tunnel gefeiert.
«Wir freuen uns auf den Morschacher Tunnel», sagte Regierungsrat und Baudirektor André Rüegsegger anlässlich der Feierlichkeiten vor rund 200 Gästen. «Er ist der einzige grosse Strassentunnel, der im Talkessel Schwyz in den nächsten 20-30 Jahren entstehen dürfte.» Nach der Segnung der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Tunnelbauer und Mineure, durch Pfarrer Martin Kopp löste Tunnelpatin Nina Christen, Olympiasiegerin im Dreistellungsschiessen, die erste offizielle Sprengung aus.
Ausbruch dauert mehr als zwei Jahre
«Wir rechnen bei beiden Tunneln mit rund sechs Metern Vortrieb pro Tag», erklärte Gesamtprojektleiter Stefan Gielchen. Der Ausbruch des Morschacher Tunnels wird voraussichtlich etwas mehr als zwei Jahre in Anspruch nehmen. (ip)
Ausführlicher Bericht am Donnerstag im «Boten».


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