Kopf der Woche

Nicola Landolt: «Wenn ich Fahrrad fahre, machen mich die E-Bike-Fahrer hässig»

Nicola Landolt ist «Kopf der Woche». Er wohnt in Meggen, hat gerade sein letztes Spiel als aktiver Fussballer bestritten und ist mit dem FC Küssnacht in die 2. Liga aufgestiegen.
Nicola Landolt feiert den Aufstieg mit dem FC Küssnacht.
Bild: zvg

Über welche kleine Alltagssache freuen Sie sich unverhältnismässig stark?

Brot und Schoggi zum Zvieri.

In welchem Moment haben Sie sich zuletzt so richtig lebendig gefühlt?

Gerade heute auf dem Weg hoch zum Pragelpass, draussen in der schönen Schweizer Natur bei bestem Wetter.

Was macht Sie hässig?

Wenn ich Fahrrad fahre, die E-Bike-Fahrer, wenn ich E-Bike fahre, die Autofahrer, und wenn ich Auto fahre, die Fahrradfahrer.

Wenn Sie Ihrem 16-jährigen Ich einen einzigen Satz sagen dürften, welcher wäre das?

Im Schulunterricht in jedem Fach voll dabei sein, man sitzt sowieso dort.

Das ist der «Kopf der Woche»

Der «Bote der Urschweiz» kürt jeden Freitag einen «Kopf der Woche». Dabei handelt es sich um Schwyzer Persönlichkeiten, die in der aktuellen Woche einen besonderen Einfluss hatten, einen Erfolg feierten oder sich für ein wichtiges Projekt einsetzten.

Welche Gewohnheit würden Sie am liebsten von heute auf morgen ablegen?

Unnötig aufs Handy tippen, obwohl ich gar keine Nachricht erwarte.

Welchen Gegenstand würden Sie nie freiwillig weggeben?

Meine «Geo Epoche»-Sammlung.

Über welche Ihrer Eigenschaften haben sich Ihre Eltern früher am meisten geärgert?

Meine Unordnung.

Wann waren Sie das letzte Mal so richtig stolz auf jemanden?

Auf meine Freundin nach ihrer bestandenen Anwaltsprüfung.

Was tun Sie, wenn Sie sich selbst wieder in gute Laune bringen müssen?

Ich treibe meistens Sport, am besten an der frischen Luft.

Wie haben Sie das letzte Spiel Ihrer Karriere erlebt?

Es war ein sehr spezielles Gefühl nach einer so langen Zeit mit vielen Hochs und Tiefs, zudem ging es noch um sehr viel. Deshalb stand im Vordergrund, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten können. Richtig geniessen konnte ich es erst, als sich der klare Sieg für uns abzeichnete. Umso schöner, dass ich auch noch ein Tor erzielen und im Anschluss mit der Mannschaft und vielen bekannten Gesichtern feiern durfte.

Was bedeuten Ihnen und der ganzen Mannschaft der 3.-Liga-Meistertitel und der Aufstieg?

Es ist für uns und den ganzen Verein von grosser Bedeutung. Einerseits direkt nach dem Abstieg den Wiederaufstieg zu schaffen, andererseits ist es wunderbar, den Erfolg nur mit Küssnachter Spielern zu schaffen. Ich freue mich riesig für das Team, das für mich zu einer zweiten Familie wurde und von einem Trainerteam betreut wird, welches eine super Balance zwischen Spass und der notwendigen Seriosität findet.

Zur Person

Geburtsdatum: 31. März 1997

Beruf: Ingenieur

Wohnort: Meggen

Lieblingsgericht: Spätzli

Lieblingsgetränk: (Kühles) Coca-Cola oder Sprudelwasser

Lieblingsfilm: «300», «Ladies First»

Lieblingsapp: Anura-League

Lieblingsferienort: Korsika

Lieblingstier: Panda

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