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Axenstrasse

Uri war nicht mehr erreichbar: Unfall mit vier Verletzten blockierte Reiseverkehr

Bei der Tellsplatte vor Sisikon gab es am Samstagvormittag zwei Stunden lang kein Vorbeikommen. Im Tunnel war es zu einer Frontalkollision gekommen. Gleichzeitig war auch der Seelisberg-Tunnel gesperrt.
Geduldig warteten die Automobilisten, bis die Strecke wieder frei war.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Ausgerückt war auch der Rettungsdienst Schwyz.
Bild: Leserbild
Stehende Kolonne bis zurück nach Brunnen um 12 Uhr.
Bild: Google Maps
Eines der beteiligten Unfallfahrzeuge.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz

Der Unfall passierte am Samstagmorgen vor 11 Uhr. Im kurzen Tunnel bei der Tellsplatte zwischen Sisikon und Flüelen waren zwei Fahrzeuge kollidiert. Es kam anscheinend zu einer massiven Streifkollision zwischen zwei entgegenkommenden Autos. In den Unfall war auch ein drittes Fahrzeug involviert.

Die Urner Polizei zum Unfallhergang: «Ein Personenwagen, welcher in Fahrtrichtung Schwyz unterwegs war, überfuhr aus noch ungeklärten Gründen die doppelte Sicherheitslinie. Dabei geriet es auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem entgegenkommenden Fahrzeug mit ausländischen Kontrollschildern kollidierte, welches Richtung Flüelen unterwegs war. Das Fahrzeug mit den ausländischen Kontrollschildern wurde durch die Drehbewegung, welche durch den ersten Aufprall entstand, auf die Gegenfahrbahn geschoben, wo es in ein weiteres Fahrzeug prallte, das in Richtung Schwyz unterwegs war.»

Vier beteiligte Personen wurden leicht verletzt und hospitalisiert. Ausgerückt waren die Rettungsdienste von Uri und Schwyz. Auch die Feuerwehr Altdorf war vor Ort. Grund: Aus einem Unfallwagen drang Rauch.

Bis am Mittag wuchs der Rückstau auf beiden Seiten der Axenstrasse auf mehrere Kilometer an. Das Verkehrsaufkommen am Axen war besonders dicht, weil der Seelisbergtunnel nach einem tödlichen Töffunfall ebenfalls gesperrt worden war.

Stau gab es deshalb auch innert kurzer Zeit auf der A4 bei Brunnen. Aus Sicherheitsgründen wurde der Verkehr vor dem «Mosi»-Nordportal zwischendurch gestoppt. Nach dem Mittag waren die Unfallfahrzeuge weggeräumt. Die Axenstrasse konnte, vorerst im Wechselverkehr, wieder freigegeben werden. Der Sachschaden wird durch die Polizei mit rund 25'000 Franken beziffert.

Einmal mehr war am Axen zwischen Brunnen und Sisikon zu beobachten, wie ungeduldige Lenkerinnen und Lenker in der Kolonne gewendet haben. Ihre Fahrt zurück auf der Gegenfahrbahn erschwerte unter anderem die Zufahrt der Ambulanz aus Schwyz. Allgemein empfiehlt die Polizei, in einem Stau vor einer Unfallstelle nicht zu wenden. Es sei denn, Polizeiangehörige fordern die Automobilisten dazu auf.

Uri war gegen Norden von der Aussenwelt abgeschnitten

Die Urner Polizei schreibt zur speziellen Situation der zwei Verkehrsunfälle auf den Verkehrsachsen: «Die parallel verlaufende Ereignisbewältigung führte dazu, dass für rund zwei Stunden die Zu- und Wegfahrt in den Kanton Uri nicht mehr möglich war. Um eine vollständige Verkehrsüberlastung im Kanton Uri zu vermeiden, musste der Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord für 90 Minuten geschlossen werden.»

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