Besang das musikalische Thema vor drei Jahren die Verbundenheit zwischen Nord und Süd, wird mit Jenkins’ «Stabat Mater» die Verbindung zwischen Alt und Neu, zwischen Orient und Okzident geschaffen. Musik verbindet. Immer.
Das Stabat Mater, diese tief bewegende Dichtung aus dem Mittelalter, hat schon immer Komponisten aller Jahrhunderte fasziniert und ist damit eine der am häufigsten vertonten Dichtungen. Mit Karl Jenkins reiht sich einer der erfolgreichsten Schöpfer der New Classics in die grosse Stabat-Mater-Tradition ein.
Karl Jenkins gehört zu den herausragenden zeitgenössischen Komponisten. Mit «Stabat Mater» wurde ein kraftvolles und bewegendes Werk geschaffen, das durch sphärische Klänge und Rhythmen verschiedener Kulturen die mittelalterliche Dichtung und ihre tiefe Emotionalität der Trauer auf überraschende Weise in unsere Zeit holt. Dabei nutzt er nicht nur die traditionellen Stilmittel der Klassik, sondern setzt auch ein weltumspannendes Musikvokabular aus ethnischen Klängen verschiedenster Kulturkreise ein.
Zwei Konzerte Anfang November
Das Publikum darf sich mit dem Amadeus Chor auf die Konzerte Anfang November freuen. Reservieren kann man bereits eines der beiden Aufführungsdaten: Samstag, 7. November, 17 Uhr, und Samstag, 8. November, 17 Uhr, jeweils in der Pfarrkirche Küssnacht. Tickets sind erhältlich an der Abendkasse oder über www.eventfrog.ch/amadeuschor. Und übrigens: «Besuchen Sie uns doch am diesjährigen August Määrt – Sie finden uns vor dem Monséjour», lädt der Amadeus Chor ein. Der August Määrt findet am 29. August von 8 bis 17 Uhr in Küssnacht statt. (zvg/em)


Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.