
Der Schwyzer Regierungsrat André Rüegsegger (SVP) verzichtet auf eine Kandidatur für den Bundesrat. Er werde sich von der SVP Kanton Schwyz nicht zuhanden der Findungskommission der SVP Schweiz portieren lassen, teilte die Kantonalpartei am Montag mit. Ausschlaggebend seien persönliche und berufliche Gründe.
Rüegsegger hatte sich auf Anregung seiner Kantonalpartei in den vergangenen Tagen vertieft mit einer möglichen Kandidatur auseinandergesetzt. Nach sorgfältiger Abwägung ist er zum Schluss gekommen, derzeit kein weiteres politisches Amt anzustreben. «Mein Platz ist weiterhin im Kanton Schwyz, wo ich mit voller Kraft an den laufenden Projekten weiterarbeiten will», lässt er sich in der Mitteilung zitieren. Bei einem späteren Wechsel aus der Politik sehe er seine nächste berufliche Station eher in der Privatwirtschaft. Unbesehen davon, dass sich eine solche Kandidatur ohnehin nicht im Voraus planen lasse, habe das Amt als Bundesrat nie zu seinen persönlichen Zielen gehört.
Rüegsegger will damit weiterhin als Regierungsrat und Vorsteher des Baudepartements tätig bleiben. Die SVP Kanton Schwyz bedauert seinen Entscheid. Kantonalpräsident Roman Bürgi erklärt, man sei überzeugt, dass Rüegsegger «ein ausgezeichneter Bundesrat geworden wäre», respektiere seinen Verzicht aber. Am Montagmittag hatte bereits Natalie Rickli mitgeteilt, nicht für den Bundesrat zu kandidieren. (rem)



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