In ihrer Laudatio nannte Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider Räss eine «Pionierin»: «Sie wird für ihre herausragende Rolle geehrt, die traditionelle Schweizer Volksmusik und insbesondere den Naturjodel in die Moderne geführt und akademisch verankert zu haben.» Ihre Innovationskraft verbinde traditionelle Gesangstechniken mit zeitgenössischen Einflüssen und experimentellen Elementen, wodurch das Jodeln weit über die klassischen Genregrenzen hinaus bekannt werde.
Neben ihrer eigenen künstlerischen Karriere engagiere sie sich stark in der Lehre und gebe das immaterielle Kulturerbe der Schweiz an neue Generationen weiter. Neben der Einsiedlerin Räss wurden weitere Schweizer Musikschaffende, Kollektive und Institutionen mit sieben Musikpreisen (40’000 Franken) und drei Spezialpreisen (25’000 Franken) gewürdigt. (red)


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