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Schwyz

15-Jährige stürzt mit 30er-Jeep ins Bachbett

Glück im Unglück für eine 15-jährige Motorkarren-Lenkerin in Schwyz. Ihr 30er-Jeep rutschte in die Tiefe und landete im Pelzhaltenbach. Die junge Frau kam mit leichten Verletzungen davon.
Die junge Lenkerin erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen.
Bild: Kapo Schwyz
Das Unfallfahrzeug wurde ein paar Stunden später geborgen.
Bild: Kapo Schwyz

Am Samstagnachmittag, gegen 14.45 Uhr, fuhr laut einer Mitteilung der Kapo Schwyz eine 15-jährige Jugendliche mit einem landwirtschaftlichen Motorkarren auf einer Privatstrasse im Gebiet Pelzhalten in Schwyz talwärts. In einer Linkskurve geriet sie von der schneebedeckten Fahrbahn ab und rutschte einen rund 60 Meter langen, bewaldeten Abhang hinunter. Darauf stürzte das Fahrzeug über eine Stützmauer ins Bachbett des Pelzhaltenbachs.

 Mit Hilfe einer Drittperson konnte die Lenkerin das Unfallfahrzeug mit leichten Verletzungen verlassen und sich zur Kontrolle ins Spital begeben. Wegen auslaufender Flüssigkeit wurde die Stützpunktfeuerwehr Schwyz sowie das Amt für Umwelt und Energie aufgeboten. Mittels Ölsperre konnten die Einsatzkräfte ein Ausbreiten von Öl im Pelzhaltenbach verhindern.

Die Schwyzer Polizei schreibt: «Für die Bergung des Unfallfahrzeuges standen ein Abschleppdienst, ein Forstunternehmen sowie die Stützpunktfeuerwehr Schwyz im Einsatz.»

Das verunfallte Fahrzeug wird umgangssprachlich auch 30er-Jeep genannt. Dabei handelt es sich um einen landwirtschaftlichen Motorkarren mit grünem Kontrollschild mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h. Die Führerausweiskategorie G berechtigt das Lenken dieser Kategorie ab 14 Jahren.

Folgenschwerer Unfall zwei Tage zuvor in Innerschwyz

Zwischen Sisikon und dem Wolfsprung war es ausserdem am Montagabend nach 17 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Fahrzeug war auf der Fahrt nach Norden rund einen halben Kilometer vor dem Wolfsprung rechts mit der Mauer kollidiert. Der Rettungsdienst Schwyz rückte aus und brachte einen Patienten zur Kontrolle ins Spital. Nach ersten Informationen der Polizei hat sich anscheinend beim Unfall niemand ernsthaft verletzt.

Das Unfallfahrzeug war nicht mehr fahrtüchtig, die Fahrspur Richtung Brunnen blockiert. Rasch bildete sich ein Rückstau auf beiden Seiten. Man zog eine Verkehrsführung im Wechselverkehr auf. Die Kapo dosierte den Verkehr beim Nordportal des «Mosi». So wurde das Risiko eines Auffahrunfalls im Tunnel minimiert. Nach 18 Uhr war der Abschleppdienst vor Ort und machte sich an die Bergung des Unfallwagens. Kurz darauf beruhigte sich die Verkehrslage zügig.

Südlich der Unfallstelle stand die Kolonne fast bis nach Sisikon. Als es weiterging, blieb zu allem Überfluss im Ölbergtunnel ein Fahrzeug stecken. Eine Patrouille der Kantonspolizei rückte aus und spielte Pannenhelfer. Bald war auch hier die Fahrspur wieder frei. gh

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