Über welche kleine Alltagssache freuen Sie sich unverhältnismässig stark?
Definitiv nicht aufs Aufstehen am Morgen. Also würde ich mal sagen, auf das Zu-Bett-Gehen am Abend.
In welchem Moment haben Sie sich zuletzt so richtig lebendig gefühlt?
Bei der Medaillenfeier im House of Switzerland mit allen Freunden und der Familie.
Was macht Sie hässig?
Ungerechtigkeit oder wenn Leute, die keine Ahnung haben, alles besser wissen.
Wenn Sie Ihrem 16-jährigen Ich einen einzigen Satz sagen dürften – welcher wäre das?
Trink nicht zu viel am Turnfest (lacht).
Welche Gewohnheit würden Sie am liebsten von heute auf morgen ablegen?
Meine Unordnung. Mein Zimmer sieht meistens aus, als ob eine Bombe explodiert wäre.
Das ist der «Kopf der Woche»
Der «Bote der Urschweiz» kürt jeden Freitag einen «Kopf der Woche». Dabei handelt es sich um Schwyzer Persönlichkeiten, die in der aktuellen Woche einen besonderen Einfluss hatten, einen Erfolg feierten oder sich für ein wichtiges Projekt einsetzten.
Welchen Gegenstand würden Sie nie freiwillig weggeben?
Meine Bronzemedaille von den Olympischen Spielen.
Über welche Ihrer Eigenschaften haben sich Ihre Eltern früher am meisten geärgert?
Ich denke mal, mein übermässiger Bewegungsdrang war vielleicht ab und zu etwas nervig. Oder wenn ich mal wieder eine Sauordnung am Tisch gemacht habe.
Wann waren Sie das letzte Mal so richtig stolz auf jemanden?
Vor ein paar Wochen auf meine Freundin, als sie in St. Moritz Doppel-Europameisterin wurde. Und auf mein Team an den Olympischen Spielen.
Was tun Sie, wenn Sie sich selbst wieder in gute Laune bringen müssen?
Fischen, Golfen oder etwas mit meiner Freundin unternehmen.
Was bedeutet Ihnen die Bronzemedaille der Olympischen Spiele Milano Cortina?
Ich glaube, ich brauche noch ein wenig, bis ich das richtig realisiert habe. Es macht mich unglaublich stolz, das erreicht und am Tag X so einen Wettkampf gezeigt zu haben. Zusammen mit meinem Team konnten wir es mit den Besten der Besten aufnehmen und so viele Leute zum Träumen bringen.
Sie sind mit der Bobfahrerin Melanie Hasler liiert. Welchen Anteil hat sie an der Medaille? Sprechen Sie in Ihrer Freizeit eigentlich häufig über den Bobsport?
Sie ist eine riesige Unterstützung und war auch während der schlimmsten Momente an meiner Seite und hat mich aufgemuntert. Sie hat also einen grossen Anteil. Zu Hause versuchen wir, so wenig wie möglich über den Bobsport zu reden, was aber nicht immer so einfach ist.
Zur Person
Geburtsdatum: 29. Dezember 1997
Beruf: gelernter Polymechaniker, momentan Profisportler
Wohnort: Wangen SZ
Lieblingsgericht: Fajitas oder Avocado-Toast
Lieblingsgetränk: Cappuccino
Lieblingsfilm: «Django»
Lieblingsapp: Lightroom
Lieblingsferienort: Hawaii
Lieblingstier: Reptilien wie Chamäleon oder Echsen


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