Das Kompetenzzentrum für Integration im Kanton Schwyz (Komin) hat seine 62. Generalversammlung abgehalten. Dabei wurden eindrückliche Zahlen präsentiert. So habe man 1152 Beratungen durchgeführt, was fast mehr als 100 mehr als im Vorjahr seien. Der Verein spricht darum von einem «steigenden Bedarf an Integrationsangeboten im Kanton Schwyz».
Der Präsident des Vereins, Luka Markić, begrüsste die rund 50 anwesenden Gäste. Er berichtete über die Aktivitäten des Vorstands im vergangenen Jahr und würdigte die herausragenden Leistungen von Komin. Die bisherige Aktuarin Claudia Hiestand wurde nach langjährigem Engagement im Vorstand verabschiedet. Als ihre Nachfolgerin wurde die 23-jährige Riona Musliu in den Vorstand aufgenommen. Als Nachfolgerin des Revisors Thomas Herrmann wurde Christine Hofstetter gewählt. Der Finanzverantwortliche Thomas Keist präsentierte die Rechnung 2025 mit einem Defizit von rund 24’000 Franken. Das Budget 2026 präsentiert sich ausgeglichen.
Komin sei die «zentrale Anlaufstelle für neuzugezogene Migrantinnen und Migranten im Kanton Schwyz», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Verein führt im Auftrag von Kanton und Gemeinden Erstinformationsgespräche durch. Die Organisation sei zugleich eine bedeutende Arbeitgeberin: Mit zwölf Festangestellten und rund 150 Stundenlöhnern, überwiegend Frauen und Personen mit Migrationshintergrund, ermögliche sie vielen ihre ersten Arbeitserfahrungen in der Schweiz und fördere so die berufliche Integration. (red/zvg)

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