Wie schwer die Aufgaben in der TV24-Sendung sind, zeigte gestern das Finale von «Ninja Warrior Switzerland». 25 Athleten hatten sich im Vorfeld qualifiziert. Dazu gehörte auch der Küssnachter Marco Müller, Schweizermeister 2017 im Sportklettern.
Im grossen Finale waren drei Parcours angesetzt. Die Hindernisse des ersten Parcours mussten innerhalb von drei Minuten bezwungen werden. Marco Müller meisterte diese Elemente mit Bravour. Das Publikum im Hallenstadion feuerte den 22-Jährigen an. «Du bist Müller, der Knüller. Einer der ganz grossen Favoriten», lobten die Moderatoren.
Der Küssnachter qualifizierte sich mit sechs anderen Athleten für die zweite Runde. Dort waren vier Hindernisse in sagenhaften 90 Sekunden zu meistern. Marco Müller startete gut, doch nach dem letzten Element berührte er mit dem Ellbogen die Matte und schied aus.
«Es hat mir wirklich Spass gemacht»
«Ich habe mich selber gestresst und dadurch einen Fehler gemacht», sagt Müller. Sein Fazit? «Es war cool, zur Abwechslung etwas anderes als Klettern. Es machte mir Freude, die Elemente auszuprobieren», sagt Müller.
Die dritte und letzte Runde bestand aus drei Hindernissen ohne Zeitlimit. Am Ende dieses Parcours stand der berühmt-berüchtigte Mount Midoriyama. Aber keiner der Athleten konnte ihn bezwingen und die 100000 Schweizer Franken gewinnen. Simon Weiss aus Hochdorf wurde «Ninja Warrior 2018». (em/red)



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