Nach einem grösseren Lawinenabgang am Spirstock im Gebiet Hoch-Ybrig am Dienstagmittag um zirka 13 Uhr wurde Alarm geschlagen. Zu Beginn soll es Meldungen gegeben haben, dass im Lawinenhang ein Handschuh gesichtet worden sei.
Video-Interview: Der Schwyzer Polizeisprecher David Mynall zum Stand des Such-Einsatzes am frühen Nachmittag.
Mitglieder der SAC-Rettungskolonnen aus Einsiedeln und dem Muotatal rückten mit sechs Suchhunden ins Gebiet aus, weiter auch zwei Helikopter der Rega und ein Hubschrauber der Kantonspolizei Zürich.
Auf dem abgesperrten Parkplatz des Hallenbads Minster in Unteriberg wurde ein Heli-Landeplatz eingerichtet. Ein Wagen des Rettungsdiensts Einsiedeln stand auf Abruf bereit. Insgesamt standen um die 30 Personen im Einsatz.
Gemäss informierten Kreisen im Hoch-Ybrig ging die Lawine unterhalb des Spirstock-Sessellifts nieder. Der Betrieb wurde temporär eingestellt. Um 15.30 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben. Die Suche wurde eingestellt. Es wird niemand vermisst. Man geht nicht davon aus, dass sich noch jemand unter den Schneemassen befindet.
Laut ersten Erkenntnissen der Kapo Schwyz war die Lawine durch einen Skifahrer ausserhalb der markierten Pisten ausgelöst worden. (gh)







Kommentare
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Warum wurden Sprengsätze reingeworfen?
Oha und unsere Lehrer haben heute bestimmt das das Skirennen im Hoch-Ybrig statt findet