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Kopf der Woche

Kaspar Michel: «Am Morgarten weht richtiggehend ein erlebbarer Morgartengeist»

Kaspar Michel ist «Kopf der Woche». Er präsidiert bereits das 16. Mal das Historische Morgarten-Pistolenschiessen.
Kaspar Michael hat den Vorsitz am Historischen Morgarten-Pistolenschiessen.
Bild: zvg

Worin sind Sie ein gutes Vorbild?

Allenfalls im Pflichtbewusstsein.

Das ist der «Kopf der Woche»

Der «Bote der Urschweiz» kürt jeden Freitag einen «Kopf der Woche». Dabei handelt es sich um Schwyzer Persönlichkeiten, die in der aktuellen Woche einen besonderen Einfluss hatten, einen Erfolg feierten oder sich für ein wichtiges Projekt einsetzten.

Welches Talent von Ihnen ist mit den Jahren in Vergessenheit geraten?

Meine Treffsicherheit im 300-Meter-Schützenstand.

Was war der mutigste Schritt in Ihrem Leben?

Nicht per se mutig, aber persönlich folgenreich: vermutlich das Verlassen des Traumjobs Staatsarchivar und der damalige Eintritt in die Regierung.

Was war Ihr grösster Fehlkauf?

Meine Frau Barbara würde bestätigen: ein tailliertes Hemd in Grösse M, das ich – ohne Anprobe – selber ausgelesen habe. Eine dramatische Fehlbeurteilung des eigenen Körperbaus.

Zur Person

Geburtsdatum: 16. Juli 1970

Beruf: Generalagent der Mobiliar Lachen

Wohnort: Lachen

Lieblingsgericht: alles ohne Fisch

Lieblingsgetränk: Wasser, Bier, Wein

Lieblingsfilm: «A Bridge Too Far» von 1977

Lieblingsapp: Merker

Lieblingsferienort: überall, wo es beeindruckende Baukultur zu entdecken gibt

Lieblingstier: Kuh

Was ist Ihr nutzlosestes Talent?

Talente sind eigentlich nie nutzlos – man muss sie nur im richtigen Moment einsetzen.

Welche Erfindung würden Sie gerne machen?

Eine, die ausreichend Zeit und Kompetenzen im Lehrkörper schafft, an unseren Schulen wieder ordentlich Schweizergeschichte zu vermitteln.

Wovor haben Sie Angst?

Vor Dummheit und Gleichgültigkeit – nichts gefährdet unsere Gesellschaft mehr.

Was bringt Sie zum Lachen?

Lustige, unterhaltsame Gespräche mit meiner Familie und mit guten Freunden.

Welcher Duft weckt in Ihnen besondere Erinnerungen?

Ich war vor ein paar Tagen in einer Werkstätte des kantonalen Zeughauses, um die Munition für das Morgartenschiessen vorzubereiten. Der Duft erinnerte mich unweigerlich an den ersten RS-Tag.

Was ist aus Sicht des OKP das Spezielle am Morgarten-Pistolenschiessen?

Am «Tage vor St. Othmar» weht am Morgarten richtiggehend ein erlebbarer Morgartengeist. Tradition, sportliche Ambition und hervorragende Kameradschaft prägen diesen Anlass. Meinen OK-Kollegen und allen – unverzichtbaren – Helfern sei herzlich gedankt!

Sie sind auch Historiker, was sagen Sie zur Jahrzeitfeier?

Die Jahrzeitfeier ist für den Kanton Schwyz sehr bedeutend und ein wundervoller Traditionsanlass. Er gehört zur Geschichtskultur unseres Landes und sollte in seiner Form unbeirrt fortgeführt werden. Die Schwyzer Regierung geht hier meines Erachtens vorbildlich voran.

Werden Sie diese besuchen, hat man als OKP Zeit dafür?

Als OKP des Morgarten-Pistolenschiessens bin ich eingeladen und vertrete das OK an den Feierlichkeiten. An der Feier nehme ich heuer zum 32. Mal teil, zum 16. Mal als OKP.

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