Das ist der «Kopf der Woche»
Der «Bote der Urschweiz» kürt jeden Freitag einen «Kopf der Woche». Dabei handelt es sich um Schwyzer Persönlichkeiten, die in der aktuellen Woche einen besonderen Einfluss hatten, einen Erfolg feierten oder sich für ein wichtiges Projekt einsetzten.
Über welche kleine Alltagssache freuen Sie sich unverhältnismässig stark?
Wenn ich im Februar oder März beim Holen des «Boten der Urschweiz» aus dem Briefkasten die ersten zögerlichen Töne der Amseln oder Buchfinken erklingen höre.
In welchem Moment haben Sie sich zuletzt so richtig lebendig gefühlt?
Nach einer Wanderung auf die Rigi – zwar hundemüde, aber glücklich.
Was macht Sie hässig?
Unzufriedene, launische Zeitgenossen.
Welche Gewohnheit würden Sie am liebsten von heute auf morgen ablegen?
Meine Morgenaktivität. Ich bin der Schlaftyp Lerche und ab 5 Uhr wach und aktiv. Im Arbeitsleben war das gut, aber im Pensionsalter möchte ich lieber eine Eule sein.
Welchen Gegenstand würden Sie nie freiwillig weggeben?
In meinem Berufsleben spielte die Kommunikation immer eine wichtige Rolle, darum gehört das Handy zu mir wie Hemd und Hose.
Wann waren Sie das letzte Mal so richtig stolz auf jemanden?
Immer, wenn ich mit den Grosskindern auf dem Spielplatz oder im Lido bin.
Was tun Sie, wenn Sie sich selbst wieder in gute Laune bringen müssen?
Ich höre die «Heirassa-Polka» von Alois Schilliger oder den «Heirassa-Festival-Schottisch» von Dani Häusler.
Wenn Sie auf Ihre langjährige Zeit als OK-Präsident zurückblicken: Welcher Heirassa-Event oder welches Konzert war für Sie persönlich am eindrücklichsten und wieso?
An den 78 Heirassa-Tagen seit 2005 gaben 419 Formationen 717 Konzerte. Jedes war auf seine Art einmalig. Ich persönlich liebe insbesondere die konzertante, anspruchsvolle Volksmusik im innerschweizerischen Stil.
Was sind Ihre Zukunftspläne nach dem 21. Heirassa als OK-Präsident? Haben Sie neue Projekte in der Planung?
Wandern, Jagen, Feldmusik, Grosskinder, Reisen, Geniessen, Jassen, ehrenamtliche Engagements – so vergeht die Zeit im Nu, und es wird nie langweilig.
Zur Person
Geburtsdatum: 28. März 1957
Beruf: pensionierter Kommunikationsmann
Wohnort: Weggis
Lieblingsgericht: Gemüseauflauf meiner Frau
Lieblingsgetränk: Wein aus der Wachau
Lieblingsfilm: Filme und Dokumentationen über Wald, Wild und Natur
Lieblingsferienort: Ascona und Strände am Meer


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