Tierpark Goldau

Jöö-Alarm: Grosse Freude über aussergewöhnlich viel Nachwuchs

Erfreulich viel Nachwuchs im Tierpark Goldau: Neben den bekannten Bärenjungtieren sind diesen Frühling drei Luchse, ein Wolf sowie Wisente, Alpensteinböcke, Mufflons, Zwergziegen, Waldrappen und Streifengänse zur Welt gekommen.

Dieser Frühling zeigt sich im Natur- und Tierpark Goldau besonders lebendig. Deutlich mehr Jungtiere als in den vergangenen Jahren sind zur Welt gekommen, wie der Tierpark mitteilt. Die jungen Bären Taya und Tarek sind vielen Gästen bereits bekannt. Doch auch bei anderen Tieren wächst Nachwuchs heran – je nach Entwicklungsstand bereits gut sichtbar oder noch in geschützten Bereichen der Anlagen.

Noch wirkt der junge Luchs etwas scheu.
Bild: Tierpark Goldau

Besonders erfreulich ist nach Angaben des Tierparks der Nachwuchs bei den Luchsen: Gleich drei Jungtiere sind im Mai im Natur- und Tierpark Goldau zur Welt gekommen. In den nächsten Wochen werden sich die Kleinen vermehrt aus der Wurf-Box trauen und sich den Gästen zeigen. Aktuell leben somit sieben Luchse im Park. Die beiden Jungtiere vom letzten Jahr, Janka und Katinka, werden den Park in den nächsten Wochen verlassen und ein neues Zuhause in einem anderen Zoo beziehen.

Nach langer Zeit wieder Nachwuchs bei den Wölfen

Bei den Wölfen gab es seit 13 Jahren zum ersten Mal Nachwuchs. Mindestens ein Jungtier konnte bisher festgestellt werden. Es hält sich aktuell noch in einem geschützten Bereich der Anlage auf und ist für Gäste erst in einigen Wochen sichtbar. Vorerst werden der junge Wolf und die jungen Bären nicht zusammengeführt. Somit befinden sich die beiden Tierarten für die nächste Zeit in unterschiedlichen Teilen der Bär-Wolf-Anlage.

Die jungen Zwergziegen werden von ihrer Mutter besten versorgt.
Bild: Tierpark Goldau
Diese junge Zwergziege macht es sich an der Sonne gemütlich.
Bild: Tierpark Goldau

Nachwuchs gab es auch bei den Alpensteinböcken, Mufflons, Zwergziegen, Waldrappen und Streifengänsen. Die Jungtiere sind in ihren Anlagen gut zu beobachten – etwa beim Ruhen, Klettern, Spielen oder in der Nähe ihrer Elterntiere.

Dieses junge Wisent-Weibchen fühlt sich bei seiner Mutter am wohlsten.
Bild: Tierpark Goldau

Gut in der Anlage zu sehen sind auch die beiden jungen Wisent-Weibchen. Waren die grössten Landsäugetiere Europas in freier Wildbahn einst verschwunden, haben koordinierte Zuchtprogramme und Wiederansiedlungen wesentlich dazu beigetragen, dass die Art heute wieder in Schutzgebieten vorkommt.

Gutes Zeichen für Tierhaltung, Zucht und Artenschutz

Für den wissenschaftlich geführten Park sind die vielen Jungtiere mehr als ein schönes Naturerlebnis. Der Nachwuchs zeigt, wie wichtig die erfolgreiche Arbeit des Natur- und Tierparks Goldau für den Artenschutz ist. «Die erfolgreiche Zucht von gefährdeten Arten wie dem Wisent, Luchs, Waldrapp oder den Syrischen Braunbären zeigt exemplarisch auf, wie wichtig unsere tägliche Arbeit für den Artenschutz ist», wird Direktorin Katrina Wenger in der Mitteilung zitiert. (zim)

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