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Tour-de-Suisse-Party

Top-Musik und fliegende Velos auf dem Küssnachter Hauptplatz

Der Besuch der Tour de Suisse dieses Wochenende in Küssnacht wurde schon am Freitagabend tüchtig eingeläutet. Besonders erfreute die Weltmeisterschaft im Veloweitwurf. Die Aufzeichnung unseres Streams vom Hauptplatz.
Blick auf die Festmeile im Unterdorf.
Bild: Geri Holdener
Der Küssnachter Bezirksammann Oliver Ebert eröffnete die Feierlichkeiten.
Bild: Geri Holdener
Die jungen Paldauer gaben mächtig Gas.
Bild: Geri Holdener
Wer wirft das Velo am weitesten?
Bild: Geri Holdener
Nach dem Soundcheck am Nachmittag: Die Instrumente sind bereit.
Bild: Geri Holdener

Unsere Kamera zeigt vom «Adler» aus das Geschehen. Nach einem kurzen offiziellen Teil stand gegen Freitagabend vor allem der Spass und das gemütliche Zusammensein im Zentrum. Bald herrschte auf der Festmeile im Unterdorf reger Betrieb. Um 18.30 Uhr gab Küssnachts Bezirksammann Oliver Ebert den offiziellen Startschuss. Er wünscht sich eine erfolgreiche Durchführung und hofft, dass die Gewitter erst nach dem Tour-Besuch in Küssnacht ankommen.

Bis in die Nacht heizten die jungen Paldauer bei Sommertemperaturen ein, mit Stimmungsmusik vom Besten. Gleichzeitig gab es auf dem Hauptplatz eine Weltpremiere, das erste Veloweitwerfen stand auf dem Programm, organisiert vom Steinstoss-Klub Küssnacht. Erstes Fazit: Bei dieser WM war mitmachen wichtiger als gewinnen. Und schon bald kristallisierte sich die richtige Technik heraus, um das Zweirad möglichst weit zu schleudern. Der imposanteste Wurf gelang übrigens einer Frau, schauen Sie selbst...

Eberts Respekt vor Gewittern kommt nicht von ungefähr. Nicht nur das Publikum wäre durch Unwetter tangiert, sondern womöglich auch der eigentliche Rennbetrieb. Ein Gewitter verwandelt ein Velostrassenrennen von einem sportlichen Wettkampf in einen Kampf gegen die Elemente. Für die Fahrer bedeutet dies höchste Gefahr: Starkregen macht die Strassen durch einen Schmierfilm aus Öl und Nässe extrem rutschig, vor allem auf Markierungen und in Kurven. Der Bremsweg verlängert sich, die Sicht ist durch Gischt stark behindert. Plötzliche, starke Windböen können Fahrer von der Strasse reissen, während Hagel Schmerzen verursacht und die Fahrbahn unberechenbar macht. Blitzschlag stellt eine direkte Lebensgefahr dar, besonders auf offenen Streckenabschnitten. Ein schneller Temperatursturz führt zudem zu Unterkühlung, was die Muskelkontrolle und Konzentration der durchnässten Fahrer stark beeinträchtigt.

Die Rennleitung muss reagieren: Je nach Intensität des Gewitters kann das Rennen neutralisiert, die Strecke verkürzt oder, insbesondere bei Blitzgefahr, komplett abgebrochen werden. Taktik tritt in den Hintergrund; Mut, überragendes Fahrkönnen und mentale Stärke entscheiden über den Erfolg.

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