Das geplante Bundesasylzentrum Buosingen in Goldau wird konkret. Der Bund hat nach einem Studienauftrag einen Entwurf ausgewählt, der zu einem Bauprojekt ausgearbeitet werden soll.
Wie das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) am Donnerstag mitteilte, entschied sich das Beurteilungsgremium für ein Projekt der Ruprecht Architekten GmbH aus Zürich. Insgesamt reichten fünf Generalplanerteams Entwürfe ein.
Inbetriebnahme im Jahr 2031
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) will in dem neuen Bundesasylzentrum auf dem Gelände des früheren Campingplatzes Buosingen bis zu 170 Asylsuchende unterbringen, die ausreisen müssen. Die Gegend gehört zu den vom Bund geschützten Landschaften.
Das geplante Bauvorhaben darf deswegen die Schutzziele nicht oder nur geringfügig beeinträchtigen, wie das BBL bei der Ausschreibung des Studienauftrags festgehalten hatte. Eine solche Lösung wurde nun nach Ansicht des BBL gefunden. Das Bauvorhaben «Weiler» der Ruprecht Architekten GmbH füge sich «überzeugend in die Landschaft ein», teilte das Bundesamt mit. Die Architektur sei zurückhaltend und passe zum Ort. Zudem seien die geplanten Wohnstrukturen alltagstauglich.
Ruprecht Architekten müssen nun ihren Entwurf zu einem Bauprojekt ausarbeiten. Das Plangenehmigungsverfahren soll 2027 eingeleitet werden. Die Inbetriebnahme des Bundesasylzentrum ist für 2031 vorgesehen. (sda)
Ausführlicher Bericht am Freitag im «Boten».

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