Strassenumfrage

«Ich reise nicht in korrupte Länder»

Der «Bote» wollte von seinen Leserinnen und Lesern wissen, wohin sie in die Sommerferien gehen oder ob sie daheim bleiben, wie oft sie pro Jahr verreisen, ob sie fliegen, was ihre Lieblingsdestination ist, was perfekte Ferien ausmacht oder was sie sich nicht wünschen. Und ob sie Preisanstiege merken. (busch)
Ferienstart am Flughafen Zürich.
Bild: Keystone

«Ich gehe diesen Sommer sieben Tage nach Südfrankreich ans Meer in die Ferien, da es eine schöne Region ist und nicht zu überlaufen. Dazu bleibe ich auch eine Woche daheim. Ich gehe dreimal pro Jahr in die Ferien, durchwegs in Europa. Per Flug reise ich allerhöchstens einmal jährlich. Frankreich und Italien sind meine Lieblingsdestinationen. Perfekt sind die Ferien, wenn ich abschalten und entspannen kann. Strand und Natur allgemein mag ich sehr, und als Köchin muss bei mir die Kulinarik schon auch stimmen. Was ich nicht mag, sind zu viel Verkehr und zu viele Touristen und unanständige Leute.»

Ida Bieri (22), Goldau.

«Wir gehen nicht in die Sommerferien, da wir pensioniert sind. Wir reisen ausserhalb der Ferienzeit. Im September gehen wir eine Woche nach Südtirol. Aktuell verreisen wir zweimal jährlich, manchmal auch spontan. Wir fliegen auch ab und zu, so geschehen im Frühling nach Südamerika. Mein Lieblingsland ist Australien, da mag ich die Mentalität und die Sprache. Perfekt sind für mich Ferien, wo es sicher ist, mit grossartigen Leuten zu reisen, welche die gleichen Interessen haben und wo das Land, die Leute, die Landschaft und der öffentliche Verkehr interessant sind. Ich reise nicht in korrupte Länder, in die USA und in östliche Staaten.»

Edith Wyss, Zug.

«In der Regel gehen wir immer Mitte bis Ende Juni in die Ferien, da dann keine Schulferien anstehen. Über den Sommer sind wir hier. Die letzten zehn Jahre sind wir stets nach Italien und auch mit dem Flieger nach Spanien gereist. Per Flugzeug verreisen wir zweimal jährlich. Perfekte Ferien sind für mich mit super Wetter und Essen, in einer Umgebung mit sympathischen Leuten. Und schlechte Dinge wären genau das Gegenteil und Zwischenfälle wie Unfälle oder Krankheiten und eklige Partygänger. Gewisse Destinationen sind in den letzten Jahren schon teurer geworden, aber nicht alle.»

Mario Schnurrenberger (68), Seewen.

«Wir reisen nicht in die Sommerferien, da unsere Kinder in den ersten beiden Wochen in den Ferienpass gehen. Danach machen wir spontane Ausflüge in die Berge der Region, um zu wandern. Heuer bleiben wir über die Sommerferien lieber zu Hause. Wir ziehen normalerweise alle zwei Jahre eine Woche in die Ferien. Fliegen ist für nächstes Jahr auch ein Thema. Unsere Lieblingsdestination wäre der europäische Norden, vielleicht im 2027. Perfekte Ferien sind, wenn alle zufrieden sind, egal wo. Und im Gegenteil wollen wir nicht zu viele Leute und überfüllte Orte. Ich denke, aktuell wird alles ein bisschen teurer.»

Marina Betschart (38), Muotathal.
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