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Umfrage

«Ich finde es keine schlechte Idee»

In Australien gilt es bereits, in Frankreich in Bearbeitung: das Social-Media-Verbot für Kinder unter 16, beziehungsweise unter 15. Der «Bote» hat im Talkessel nachgefragt, was Schwyzerinnen und Schwyzer davon halten würden, wenn die Schweiz auch mitmacht. (klz)
In Australien sind die Sozialen Medien für alle unter 16 Jahren verboten. In Frankreich wird zurzeit ebenfalls ein Verbot für unter 15-Jährige eingeführt.
Bild: Keystone

Amélie Romer

«Vom Social-Media-Verbot habe ich auch schon gehört. Ich finde es zum Teil sinnvoll, weiss aber nicht, wie gut das bei uns umgesetzt werden kann. Die Altersgrenze 16 ist womöglich etwas zu hoch – bis 13 Jahre wäre es schon besser. Bis dahin wären Einschränkungen von gewissen Plattformen und Medien gut. Auch die Schule müsste den Jugendlichen mehr über die Gefahren im Internet beibringen.»

Amélie Romer (16) aus Oberarth.
Bild: Kim Zgraggen

Lea Zihlmann

«Es sind viele junge Menschen auf Social Media – zum Teil schon 10-Jährige. Sie können in Beiträgen schlechter unterscheiden, was echt ist und was von einer KI generiert wurde. Daher würde ich es sinnvoll finden, die sozialen Medien bis 13 einzuschränken oder sogar einige Plattformen wie Tiktok zu verbieten. Es könnte aber in der Umsetzung vom Bund noch schwierig werden mit der Alterskontrolle.»

Lea Zihlmann (16) aus Lauerz.
Bild: Kim Zgraggen

Jonas Zeidler

«Dass es in Australien bereits ein Social-Media-Verbot bis 16 gibt, ist mir bekannt. Ich finde das grundsätzlich keine schlechte Idee, die Jugend so von ihren Handys etwas wegzubekommen. Wenn man das Alter auf 14 anpassen würde, würde ich es bei uns auch nicht schlecht finden. Es ist nicht gut, wenn man schon so früh so viel am Handy ist. Die schlimmste Plattform, die man verbieten müsste, wäre meiner Meinung nach Tiktok.»

Jonas Zeidler (17) aus Goldau.
Bild: Kim Zgraggen

Mila Dillier

«So viel habe ich nicht mitbekommen, aber ich finde ein Verbot keine schlechte Idee. Bei der Umsetzung sind aber das richtige Alter – 14 oder 15 Jahre – und die Vorbereitung zentral. Die Eltern wären gefordert, ihre Kinder zu unterstützen, wenn es ein Verbot geben würde. Auch die Schule müsste sie auf die Gefahren wie Mobbing, idealisierte Inhalte und Fake News auf Social Media vorbereiten.»

Mila Dillier (18) aus Schwyz.
Bild: Kim Zgraggen
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