Mit einer Jahresproduktion von 170'000 Tonnen Zement ist das Werk in Brunnen das kleinste der Holcim Schweiz AG. Beim grössten Schweizer Zementhersteller wird nun laut über die Zukunft des Zementwerkes Brunnen nachgedacht. «Die Holcim Schweiz steht vor dem Entscheid, entweder substanziell in den Standort zu investieren oder das Werk gar zu schliessen», sagt Markus Gerber, Leiter Kommunikation bei der Holcim Schweiz AG. Gefährdet davon sind die 44 Arbeitsplätze im Zementwerk Brunnen. Noch sei aber zum weiteren Vorgehen nichts entschieden, liess Gerber durchblicken.
Regierung nicht überrascht
«Ich bin von diesem Entscheid der Holcim AG nicht überrascht», sagte am Mittwoch der Schwyzer Volkswirtschaftsdirektor Kurt Zibung. Die Bemühungen der Unternehmung, das Werk zu sanieren, liefen schon seit Jahren. «Ich hoffe, dass eine befriedigende Lösung für Brunnen gefunden wird», so Zibung weiter, «auch wenn sich bei den Ergebnissen herausstellen würde, dass die Arbeitsplätze gefährdet sind.» Die Frage nach einer Analyse des Betriebes harre schon seit längerer Zeit der Beantwortung, bemerkte Zibung.
Erhard Gick
Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

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