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Polizei zieht bei Grosskontrolle sechs Autos aus dem Verkehr

Die Schwyzer Polizei beteiligte sich an einer interkantonalen Fahrzeugkontrolle auf den Strassen. Unter anderem fischte man zugedröhnte Lenker und unsichere Autos heraus.
Mehrere Fahrzeuge wurden durch das Strassenverkehrsamt in Schwyz kontrolliert.
Bild: Kapo Schwyz

Vier Zentralschweizer Polizeikorps haben am Freitag eine koordinierte Kontrolle im Strassenverkehr durchgeführt. Von 18 bis 23 Uhr, führten die Polizeikorps der Kantone Obwalden, Luzern, Zug und Schwyz eine zweite Kontrolle im Rahmen der Aktion Focus 2024 durch. In jedem der Kantone wurden spezifische Kontrollen im Strassenverkehr durchgeführt. In einigen Kantonen wurde die Polizei durch das kantonale Strassenverkehrsamt unterstützt.

Das Kontrollschwergewicht bei Focus II lag laut Polizeiangaben prioritär auf der Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkenden und der Betriebssicherheit der Fahrzeuge. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Autoposer-Szene gelegt.

«Die fünfstündige Kontrolle verlief ohne Zwischenfälle», heisst es in einer Mitteilung des Zentralschweizer Polizeikorps, «insgesamt wurden 108 Fahrzeuge und 156 Personen kontrolliert.»

Von den kontrollierten Fahrzeugen resultierten 16 Anzeigen betreffend Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. Davon mussten sechs Fahrzeuge wegen erheblichen Mängeln polizeilich sichergestellt werden.

Bei den 156 kontrollierten Personen handelte es sich um Fahrzeuglenkende und Mitfahrende. Insgesamt führten vier Personen ein Fahrzeug in nicht fahrfähigem Zustand. Eine Person stand unter Drogeneinfluss und drei weitere Personen waren alkoholisiert. Das Zentralschweizer Polizeikorps weiter: «Im Verlauf des Jahres sind noch weitere koordinierte Focus-Kontrollen mit verschiedenen Kontrollschwergewichten geplant.»

Auffallend war, dass sich dieses Mal die Nidwaldner Polizei nicht an der zentralschweizweit organisierten Aktion beteiligt hat. Die Hintergründe sind nicht im Detail bekannt, Tatsache ist aber, dass die Kapo Nidwalden aktuell in intensiven Vorbereitungen für die bevorstehende Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock steckt. Das personell vergleichsweise tief dotierte Polizeikorps dürfte sich in den nächsten Wochen darauf konzentrieren, einen sichere Durchführung des Gipfeltreffens zu garantieren. gh

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