Morschach

Grosser Flohmarkt an der Chilbi

Die Pfarreichilbi in Morschach lockte am Wochenende viel Volk an. Der Erlös des Flohmarktes kommt der Pfarrkirche zugute.

Von links: Festwirtin Vreni Schmid, Kirchenratspräsident Walter Steiner und Ruth Suter, die Chefin des Flohmarktes.
Bild: Guido Bürgler

«1980 hatte der Kirchenrat zum ersten Mal einen Flohmarkt organisiert, um für die Kirchenrenovation von 1985 Geld zu sammeln», erklärte Kirchenratspräsident Walter Steiner gegenüber dem «Boten». Seither ist der Flohmarkt die grösste Attraktion der Chilbi und weitherum einer der grössten Flohmärkte überhaupt.

«Ja, unser Flohmarkt ist sehr vielseitig, wir haben sehr viel Geschirr, viel Küchenmaterial, viele Spielsachen und Bücher», erklärte Ruth Suter, die Chefin des Flohmarktes. Sie sammelt jeweils mit zwei weiteren Frauen während des Jahres Waren aller Art – ausser Kleider und Möbel. Der gesamte Erlös des Flohmarktes kommt auch heuer der 1509 erbauten Pfarrkirche zugute. «Fürs Jahr 2024 ist eine umfassende Innenreinigung der Kirche geplant», sagte Walter Steiner.

Hüpfburg und Schwingerstübli

Während die Kinder sich auf der Hüpfburg, beim Büchsenwerfen und bei weiteren Attraktionen vergnügten, waren die Erwachsenen auf Schnäppchenjagd oder genossen das gesellige Beisammensein in der Festwirtschaft. Gut frequentiert war auch das Schwingerstübli, wo das Eidgenössische Schwingfest am TV mitverfolgt wurde. Im Feuerwehr-Depot sorgte am Samstagabend die Band Just for Fun für eine tolle Stimmung. Der Chilbisonntag startete mit einem besinnlichen Kirchweihgottesdienst. Anschliessend unterhielten die Styger-Buebe aus Steinerberg das Publikum mit urchiger Ländlermusik. Im Anschluss ans Pfarreimittagessen in der MZH gab die Musikgesellschaft Morschach ein schönes Konzert. Während des Konzertes wurden die Senioren von Morschach geehrt, welche heuer ihren 75., 80., 85. oder 90. Geburtstag feiern können.

Stefanie Reichlin – eine der 80 Helferinnen und Helfer – in der Bücherabteilung des Flohmarktes.
Bild: Guido Bürgler


Walter Steiner zog eine durchwegs positive Bilanz der diesjährigen Pfarreichilbi, die coronabedingt zweimal nicht stattfinden konnte: «Viele Heimweh-Morschacher besuchten ihre alte Heimat. Es herrschte eine gute, friedliche Stimmung. Die Chilbi war super organisiert, alle 80 Helferinnen und Helfer wirkten gratis mit. Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön.»

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