Über welche Alltagssache freuen Sie sich unverhältnismässig stark?
An den Olympischen Spielen vor allem über ein «Guetä-Morgä-Kafi» und ein gutes Gipfeli – und Nachrichten von meiner Partnerin. Alles, um gut in den Tag zu starten.
In welchem Moment haben Sie sich zuletzt so richtig lebendig gefühlt?
Sicher nach dem ersten Durchgang, als ich gemerkt habe, dass dies endlich mal «der» Topsprung war. Dann ist das Adrenalin richtig in den Körper gefahren.
Was macht Sie hässig?
Wenn etwas nicht vorwärtsgeht und ich hängen bleibe.
Wenn Sie Ihrem 16-jährigen Ich einen einzigen Satz sagen dürften – welcher wäre das?
Gehe deinen Weg weiter, den du dir vorstellst. Es ist der richtige Weg, wenn es auch nicht unbedingt der schnellste Weg zum Erfolg ist.
Welchen Gegenstand würden Sie nie freiwillig weggeben?
Mein Handy. Ich kann auch mal ohne Internet. Aber es ist schon so, dass auf dem Handy so viele Dinge drauf sind, die ich brauche. Verrückt, aber es wäre für mich in der heutigen Zeit fast schlimmer, wenn das Handy geklaut würde, als wenn das Portemonnaie plötzlich weg wäre.
Das ist der «Kopf der Woche»
Der «Bote der Urschweiz» kürt jeden Freitag einen «Kopf der Woche». Dabei handelt es sich um Schwyzer Persönlichkeiten, die in der aktuellen Woche einen besonderen Einfluss hatten, einen Erfolg feierten oder sich für ein wichtiges Projekt einsetzten.
Sie mussten sich für die Medaillenübergabe Kleider ausleihen. Wie gross ist Ihr Kleiderschrank im Alltag?
Er ist eher sportkleiderlastig. Seit meine Partnerin in meinem Leben ist, habe ich viel mehr private Kleider. Trotzdem ist die Auswahl eher trainerhosen- und weniger jeans- oder anzughosenlastig.
Feiern Sie nach der Rückkehr in die Schweiz zuerst in Einsiedeln oder in Horw?
Ich denke, es wird eher in Horw sein, auch weil ich dort aufgewachsen bin und mein Skiclub dort ist. Auch wenn ich schon lange in Einsiedeln lebe, man kommt halt immer wieder dorthin zurück, wo man seine Wurzeln hat. Ich bin aber auch offen für eine Feier in Einsiedeln.
Zur Person
Geburtsdatum: 27. Februar 1991
Beruf: Betriebsökonom/Skispringer
Wohnort: Einsiedeln
Lieblingsgericht: Fajitas
Lieblingsgetränk: kaltes Cola aus dem Glas
Lieblingsfilm: bin eher ein Seriengucker
Lieblingsapp: Whatsapp
Lieblingsferienort: Italien und Rom
Lieblingstier: Husky

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