Schwyz/Solothurn

Ganoven klauen zwei Wagen und flüchten vor der Polizei

In der Nacht auf Dienstag kam es im Kanton Schwyz zu einem dreisten Einbruch in eine Autogarage. Dabei entwendeten die Täter einen BMW und einen Audi. Die Flucht endete Stunden später auf dramatische Weise.
Während der Verfolgung kam es zu einer Kollision mit einem Patrouillenwagen.
Bild: Kapo Solothurn

Eine aufmerksame Automobilistin schlug am frühen Dienstagmorgen kurz vor 5.45 Uhr Alarm, weil auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Bern zwei Autos ohne Kontrollschilder unterwegs waren. Eine Polizeipatrouille konnte die beiden im Kanton Schwyz gestohlenen Fahrzeuge auf Höhe Deitingen sichten und nahm unverzüglich mit weiteren Kräften die Verfolgung auf.

Die beiden Fluchtfahrzeuge verliessen die Autobahn schliesslich bei Kriegstetten. Die Kantonspolizei Solothurn schildert die dortige Eskalation wie folgt: «Beim Versuch, die Autos anzuhalten, kam es zu einer Kollision mit einem Patrouillenfahrzeug.»

Trotz des Zusammenstosses setzte sich die Flucht kurzzeitig fort, fand dann aber ein rasches Ende. Der Fahrer des gestohlenen BMW verursachte in einem Kreisel einen Selbstunfall und konnte dank der beherzten Mithilfe von Bauarbeitern gefasst werden. Das zweite Fahrzeug, der Audi, wurde kurz darauf verlassen aufgefunden.

Um den flüchtigen zweiten Täter zu stellen, leitete die Polizei eine intensive Suchaktion ein. Zum Aufwand der Fahndung erklärt die Kantonspolizei Solothurn: «Im Verlauf der umgehend eingeleiteten Fahndung, bei welcher unter anderem zwei Polizeihunde und zwei Drohnen zum Einsatz kamen, konnte schliesslich auch der mutmassliche Lenker dieses Autos angehalten werden.»

Die beiden jungen Männer, deren Identitäten derzeit noch geklärt werden müssen, wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. Die Untersuchungen müssen nun zeigen, wie genau der Garageneinbruch auf Schwyzer Kantonsboden abgelaufen ist. Während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme und Spurensicherung stand die örtliche Solothurner Feuerwehr für Strassensperrungen im Einsatz. gh

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