Am Sonntagabend ging kurz nach 23 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung über einen Flurbrand an einem Waldrand in Tuggen ein. Die aufgebotenen Feuerwehren Tuggen und Schübelbach konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
«Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnten am Waldrand im Bereich Legi mehrere Glutnester festgestellt werden. Aufgrund des starken Windes bestand die Gefahr einer schnellen Ausbreitung des Feuers», heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Schwyz. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald verhindert werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ist davon auszugehen, dass Glut- beziehungsweise Holzkohlestücke aus der nahegelegenen Feuerstelle durch den Wind angefacht und über die umliegende Fläche verteilt wurden.
Die Schwyzer Polizei weist darauf hin, dass aufgrund der derzeit herrschenden Trockenheit und der damit verbundenen erhöhten Waldbrandgefahr beim Umgang mit Feuer im Freien besondere Vorsicht geboten ist. Feuerstellen sind stets zu beaufsichtigen und vollständig zu löschen, bevor sie verlassen werden.
Über das Wochenende ist es auch im Kanton Luzern zu mehreren Flurbränden gekommen, bei denen vor allem abgeerntete Felder beim Pressen von Ballen in Brand gerieten. Wie die Luzerner Polizei am Montag mitteilt, führten in Mosen, Fischbach, Dagmersellen und Rickenbach nach ersten Erkenntnissen jeweils Steine, die in landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen oder Quaderballenpressen gerieten, zu einem Funkensprung und lösten so die Brände aus. Dank des raschen Eingreifens der örtlichen Feuerwehren, teils unterstützt durch Landwirte und Drittpersonen, konnten grössere Schäden verhindert und die Feuer jeweils schnell gelöscht oder eingedämmt werden.
In Dagmersellen wurden zwei Bäume beschädigt, wobei der Wind die Löscharbeiten erschwerte. In Schwarzenberg verursachte zudem bereits am Donnerstag eine brennende Kerze an einer Gedenkstätte einen Flurbrand im Bannwald, weshalb die Luzerner Polizei nun Zeugen sucht. gh


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