notifications
Axenstrasse

Axen nach Verfolgungsjagd gesperrt: Autodieb rammt Polizeiwagen

Ein mit einem gestohlenen Fahrzeug flüchtender Lenker hat sich durch den Gotthardtunnel bis nach Flüelen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und ist dabei als Geisterfahrer unterwegs gewesen. Die Fahrt endete in einer Kollision mit einem Polizeifahrzeug.

Am Samstag wurde die Kantonspolizei Uri kurz nach 11 Uhr von der Kantonspolizei Tessin orientiert, dass ein Lenker mit einem im Kanton Graubünden entwendeten Fahrzeug auf der Autobahn A2 durch den Gotthard Strassentunnel in Richtung Norden unterwegs sei. Wenig später konnten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Uri das Fahrzeug auf Höhe Göschenen aufnehmen.

Im Zuge der Nachfahrt missachtete der Lenker sämtliche polizeilichen Haltesignale und entzog sich durch rasante Fahrt einer polizeilichen Kontrolle. Nachdem der Lenker die Autobahn verlassen hatte und anschliessend mit weiterhin deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Dorf Flüelen gefahren war, befuhr er auf Höhe Gruonbach die Ausfahrt Flüelen der Axenstrasse als Geisterfahrer in Richtung Axenstrasse, wobei er korrekt fahrende Verkehrsteilnehmer gefährdete.

Polizeiangehöriger und Lenker leicht verletzt

Als er schliesslich in die Axenstrasse einfuhr, versuchte er mutmasslich ein Wendemanöver wieder in Fahrtrichtung Süd zum Flüelertunnel hin zu vollziehen, worauf er seitlich frontal mit einem ihm mit Sondersignalen entgegenkommenden Einsatzfahrzeug der Polizei kollidierte. Dabei zogen sich ein Angehöriger der Kantonspolizei Uri sowie der Lenker des entwendeten Fahrzeugs leichte Verletzungen zu, so dass sie ins Kantonsspital Uri überführt werden mussten. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Die Axenstrasse musste gemäss Mitteilung der Urner Kantonspolizei für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten während über drei Stunden gesperrt werden. Im Einsatz standen der Rettungsdienst Uri, das Amt für Betrieb Nationalstrassen, ein örtliches Abschleppunternehmen, die Staatsanwaltschaften Schwyz und Uri sowie die Kantonspolizeien Schwyz und Uri. (ip)

Kommentare (1)