Während der vergangenen zwei Wochen wurden in Schindellegi zweimal Signalisationstafeln und Abschrankungen entfernt oder umgeschlagen. «So entstehen nachts für Fussgänger gefährliche Situationen. Oder Autofahrer könnten im schlimmsten Fall wegen fehlender Hinweisschilder und Abschrankungen in die Baugrube fahren», schreibt die Gemeinde Feusisberg in einer Medienmitteilung. «Wir sind gefrustet, da wir nach dem ersten Fall hofften, es bleibe bei einer einmaligen Sache. «Das ist definitiv kein Lausbubenstreich mehr», so Uschi Beccarelli, Sachbearbeiterin Tiefbau der Gemeinde Feusisberg.
Beim zweiten Mal entwischten die Täter am vergangenen Wochenende nur knapp einem in der Nähe wohnenden Bauarbeiter, der durch den Lärm aufmerksam geworden war. «Er sah jedoch nur noch zwei Personen in die Dunkelheit verschwinden», erzählt Beccarelli. Laut dem engagierten Bauarbeiter seien die zwei Vandalen gerade dabei gewesen, eine Ampel in die Sihl zu werfen.
Die Verantwortlichen der Gemeinde Feusisberg haben nun genug. Sie wollen handeln und den unsinnigen Aktionen Einhalt gebieten: So wurde bei der Kantonspolizei Schwyz Anzeige gegen unbekannt wegen Diebstahls und Gefährdung Dritter erstattet. «Wir haben die Polizei zudem gebeten, mittels Patrouillen vermehrt Präsenz zu markieren, insbesondere während des bevorstehenden Chilbi-Wochenendes», so Beccarelli. ra
(c) March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

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