Vergangenen Freitag hielt die Junge SVP Kanton Schwyz in Oberarth ihre alljährliche GV ab. Mattia Mettler berichtete dabei den anwesenden Mitgliedern zum letzten Mal als Präsident von einem ereignisreichen Vereinsjahr, in dem mehrere Anlässe durchgeführt und viel Politik betrieben wurde.
Als grösste und stärkste Jungpartei des Kantons erfülle die JSVP eine wichtige Kontrollfunktion gegenüber Parlament und Regierung. «Falsche Entscheide wie die Annahme von woker Gendersprache im Kantonsrat werden mit eigenen Initiativen gekontert, sodass das Schwyzer Stimmvolk das letzte Wort in dieser Sache sprechen kann», schreibt die JSVP in einer Mitteilung zur Generalversammlung.
Personell geht die Jungpartei neue Wege: Nach vier Jahren als Präsident übergibt Mettler dieses Amt an Cintia Zehnder-Gyr (21). Der 27-Jährige sei froh, dieses Amt in jüngere Hände abzugeben, wie er auf Anfrage erklärt. Politisch habe er weiterhin Ambitionen, letztendlich würden aber die Wähler entscheiden, wie es mit den Ambitionen verlaufe, so Mettler, der in der Gemeinde Arth auf dem ersten Ersatzplatz für den Kantonsrat steht.
Eigene Gender-Initiative bald auf der Agenda
Seine Nachfolgerin Zehnder-Gyr ist Bankkauffrau, in Euthal wohnhaft und möchte die Partei in eine erfolgreiche, konservative Zukunft führen und gleichzeitig die kantonale Politik mit fundierten, bürgerlichen Inhalten aus einer jugendlichen Perspektive prägen, heisst es in der Mitteilung. Liam Theiler ersetzt zudem Adrian Kälin als Vizepräsident. Der 23-jährige Freienbächler befindet sich aktuell in der Ausbildung zur Lehrperson und bringe eine wichtige Perspektive aus dem Bildungsbereich in das Gremium ein.
Das neue Führungsduo freue sich auf die kommende politische Arbeit und viele Begegnungen. «Mit der kommenden Abstimmung über die eigene Initiative ‹Schwyz gendert nicht›, den eidgenössischen Wahlen 2027, bei welchen die Jungpartei wieder mit einer eigenen Liste antritt, sowie der Abstimmung über den EU-Unterwerfungsvertrag wird die Jungpartei wieder extrem gefordert», so die JSVP weiter in der Medienmitteilung. ( zvg/dabu )

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