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Kanton Schwyz

Druck auf Gemeinden wegen Überalterung – braucht es neue Modelle im Sozialdienst?

Drei FDP-Kantonsräte bringen bezüglich Entlastung neue Ideen ins Spiel.
Die Spitex kümmert sich um die Pflege im Alter.
Bild: zvg

Schwyz wird der Kanton der Alten: Diese einseitige demografische Entwicklung in unserem Kanton ist schon seit Längerem bekannt. Die FDP-Kantonsräte Sepp Marty (Unteriberg), Adrian Imhof (Oberarth) und Roger Züger (Siebnen) sehen damit steigenden Druck auf die Schwyzer Gemeinden im Sozialbereich verbunden.

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«Mit zunehmendem Alter steigt häufig auch der Bedarf an Unterstützung – etwa bei der Organisation von Pflegeleistungen, bei Heim- oder Betreuungsangeboten, bei Fragen zu Ergänzungsleistungen oder bei der Koordination verschiedener Unterstützungsformen.» Viele dieser Anliegen würden früher oder später bei den Gemeinden landen, schreiben die FDP-Kantonsräte in einer eingereichten Interpellation.

Regionale statt kommunale Sozialdienste?

Wenn die Zahl der älteren Menschen und damit auch der Beratungs- und Koordinationsbedarf weiter steige, führe dies die Gemeinden zunehmend an organisatorische und personelle Grenzen, schreiben die liberalen Politiker weiter. Daher möchten sie von der Regierung wissen, mit welchen Auswirkungen sie aufgrund der Entwicklungen für die Gemeinden, aber auch für die kommunalen Sozialdienste rechnet.

Bezüglich Entlastungsmöglichkeiten stellen die FDP-Kantonsräte auch die Möglichkeit der Bildung regional organisierter Sozialdienste, also die Einteilung in sogenannte Sozialregionen, in den Raum. Sie wollen vom Regierungsrat wissen, in welchem Ausmass die Gemeinden durch solche Modelle Kosten einsparen könnten und welche Erfahrungen andere Kantone damit gemacht haben. ( dabu )

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