Auf der Einsatzzentrale gingen seit Donnerstagmittag rund ein Dutzend Notrufe im Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag ein. Meldungen über verletzte Personen liegen nicht vor. Einzig die Feuerwehr Lauerz musste am Donnerstagabend nach 18.15 Uhr, wegen der Meldung eines Brandes aufgeboten werden. Dazu die Schwyzer Polizei: «Wie sich anschliessend herausstellte, handelte es sich im Gebiet Grossberg um ein kontrolliertes 1.-August-Feuer.»
Auch auf den Strassen blieb es ruhig, bis auf den obligaten Stau auf der Brunner Verkehrsachse nach dem Abschluss des Feuerwerks nach 22.15 Uhr. Eine Stunde lang ging es im Schritttempo vorwärts
Nicht in allen Kantonen ging es am Nationalfeiertag so gemütlich zu und her wie in Schwyz. Aus dem ganzen Kantonsgebiet von Thurgau zum Beispiel gingen am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag rund 20 Meldungen wegen Bränden, illegalem Abbrennen von Feuerwerk und Ruhestörungen ein.
Zwischen 18 und 2 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale 16 Meldungen wegen illegalem Abbrennen von Feuerwerk und Ruhestörungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein. Wegen Sachbeschädigung durch Feuerwerk wurden zwei Delikte zur Anzeige gebracht.
Kurz nach 23 Uhr musste die Feuerwehr in Kreuzlingen an der Spiesshaldenstrasse einen brennenden Grill löschen. Kurze Zeit später ging die Meldung über eine starke Rauchentwicklung aus einem Unterflurcontainer an der Staubeggstrasse in Frauenfeld ein. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und löschte den Brand.
Und in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Rüttenen im Kanton Solothurn ist es in der Nacht auf Freitag zu einer Explosion mit Brandfolge gekommen. Eine Person wurde daraufhin tot in der Wohnung aufgefunden. Ermittlungen zur Brand- bzw. Explosionsursache sowie zur Identität der verstorbenen Person wurden umgehend aufgenommen.
Angehörige der Feuerwehr Rüttenen, die im Verlauf des Einsatzes durch Angehörige der Feuerwehr Solothurn unterstützt wurden, nahmen unverzüglich die Löscharbeiten auf. Das Feuer konnte in der Folge rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Während den Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte in der Brandwohnung eine leblose Person, für die jede Hilfe zu spät kam.
Zur Klärung der Identität und der Todesursache wurde ein Institut für Rechtsmedizin beigezogen. Angaben über die Brand- bzw. Explosionsursache sowie über die Schadenhöhe sind derzeit noch nicht möglich. Diesbezüglich haben Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn entsprechende Ermittlungen aufgenommen. gh

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.