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Bus-Attacke

Der Steinwerfer von Sattel ist ermittelt worden

Jetzt ist klar, wer Ende April in Sattel die Scheibe eines Linienbusses mit einem Stein eingeschlagen hat. Beim gesuchten Velofahrer handelte es sich um einen 44-jährigen Portugiesen.
Eine Seitenscheibe wurde zerstört.
Bild: Archivbild

Am Sonntagmittag, 30. April, hatte ein Radfahrer in Sattel nach einem verbalen Disput mit dem Chauffeur die Scheibe eines Linienbusses mit einem Stein eingeschlagen (wir berichteten). 

Zwei Erwachsene und zwei Kinder, welche sich zu diesem Zeitpunkt als Fahrgäste im Bus befanden, blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden belief sich gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Schwyz auf mehrere tausend Franken. Anschliessend entfernte sich der unbekannte Mann vom Tatort.

Zur Eruierung der Täterschaft, ein zunächst unbekannter Mann auf einem orangen Rennrad, suchte die Kantonspolizei damals Zeugen. Heute nun meldet die Kapo Schwyz einen Ermittlungserfolg: «In der Zwischenzeit konnte der mutmassliche Täter nach kriminalpolizeilichen Ermittlungen eruiert und befragt werden.» Der 44-jährige portugiesische Staatsangehörige ist laut Polizeiangaben geständig. Er wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz verantworten müssen.

Vandalismus ist in der Schweiz eine Straftat. Die Strafe hängt von der Schwere der Tat ab. Bei geringfügiger Sachbeschädigung kann eine Geldstrafe verhängt werden. Bei schweren Sachbeschädigungen kann eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verhängt werden.

Im Schweizer Strafgesetzbuch (StGB) sind verschiedene Tatbestände zur Sachbeschädigung und zum Vandalismus festgelegt. Die Strafen können Geldstrafen oder Freiheitsstrafen sein, die von einigen Tagen bis hin zu mehreren Jahren reichen können, abhängig von der Schwere des Vergehens und anderen Umständen.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Strafmass für Vandalismus von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann und von verschiedenen Faktoren wie dem Wert der beschädigten oder zerstörten Eigenschaften, den Absichten des Täters und seinem Vorstrafenregister beeinflusst wird.

Im aktuellen Fall in Sattel wird beim Strafmass allenfalls zu berücksichtigen sein, dass der Steinewerfer die Passagiere in Angst und Schrecken versetzt hat. gh

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