«Wir wollen den Tieren einen würdevollen Abschied ermöglichen», erklärte Brigitte Hartmann, CEO und Präsidentin des Verwaltungsrates des Rosengarten Tierkrematoriums. Am Freitagabend begrüsste sie zusammen mit Corinne Gemperle, Leiterin des Standorts Küssnacht, und weiteren vier Mitarbeitenden interessierte Gäste. Bereits vor 25 Jahren startete Hartmann in Kirchberg, Bern, mit einem Tierkrematorium und eröffnete 2022 die Filiale in Küssnacht. «Vor 25 Jahren war es noch ein Tabuthema, aber jetzt lassen auch auf dem Land bereits fast 50 Prozent ihre Haustiere kremieren», so Hartmann. «Mit dem Tag der offenen Tür möchten wir Interessierten bereits zum zweiten Mal die Möglichkeit geben, hinter die Kulissen zu sehen», erklärte Hartmann weiter.
Der Prozess ist gleich wie bei der Humanverbrennung
Der Prozess ist genau gleich wie beim Menschen. Einzigartig ist, dass Rosengarten auch eine Kremierung für «Grosstiere» wie Pferde anbietet. Die Räume sind für die Tierbesitzer zugänglich, und auf Wunsch kann man sein Tier auf allen Stationen begleiten. Zur Identifikation dient ein nummerierter Schamottstein. Der feuerfeste Stein wird zusammen mit der Asche in die Urne mitgegeben und stellt sicher, dass die Asche dem richtigen Schützling gehört. Die Einzelverbrennung nutzen rund 80 Prozent der Tierhalter, aber auch eine Verbrennung von mehreren Tieren ist möglich. Das Gemeinschaftsgrab ist direkt hinter dem Haus und kann jederzeit besucht werden.
Zum Schluss meinte Hartmann: «Es ist nicht immer einfach. Es gibt immer wieder Schicksale, die besonders berühren. Aber die Leute sind so dankbar. Es ist wirklich eine sinnstiftende Arbeit.»








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