Rund 60 Vertreter des Gewerbevereins der Gemeinde Schwyz trafen sich im Restaurant Rose in Ibach zur 144. Generalversammlung. Präsident Bruno Horat führte zügig und souverän durch die Versammlung und konnte über ein ruhiges Vereinsjahr berichten.
Er rühmte die gute Zusammenarbeit mit den Behörden, insbesondere mit dem Gemeinderat Schwyz. Die diversen Baustellen in der Gemeinde Schwyz seien für die Gewerbetreibenden manchmal problematisch. Doch durch die gute Kommunikation zwischen Gemeinde und Gewerbe finde man beidseitig meistens zufriedenstellende Lösungen.
Drei Lernende aus Schwyzer Gewerbebetrieben konnten im vergangenen Jahr an den Swiss Skills in Bern teilnehmen. Das sind die Schweizer Meisterschaften, an denen über 1100 junge Berufsleute teilnahmen. Das zeige das hohe Niveau der beruflichen Ausbildung im Schwyzer Gewerbe, so Präsident Horat.
«Können mit Löhnen der öffentlichen Hand nicht mithalten»
Weniger Freude bereiten den Gewerbetreibenden aber die hohen Gehälter, welche von der öffentlichen Hand bezahlt werden. «Mit diesen Löhnen können die KMU nicht mithalten.» Da die Verwaltung mehr wachse als die Wirtschaft, werde das für die Gewerbetreibenden zunehmend zu einem Problem, erklärte Bruno Horat.
Alt-Präsident Bernhard Reichmuth, seines Zeichens OKP der Gewa Innerschwyz, informierte über die Vorbereitungen zur Gewerbeausstellung. Alles laufe, so Reichmuth, bestens, und man sei zuversichtlich. Thomas Blattmann, OKP des Schwyzer Gmeindsfäschts 2027, berichtete über den Stand der Planung. Auch hier ist man guter Dinge.
Muotabrücke West als Symbol
Die designierte Schwyzer Gemeindepräsidentin Andrea Schelbert, selber Gewerblerin, wählte die bald zu bauende Muotabrücke West in Ibach zum Thema ihrer Ansprache. Auf den ersten Blick sei eine Brücke einfach eine Brücke. Sie verbinde zwei Ufer miteinander, sei aber die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung und für die Erhaltung von Arbeitsplätzen. Die Behörden sollten, wie auch im Zeughausareal in Seewen, die optimalen Voraussetzungen schaffen. Aber daraus etwas zu machen, liege dann beim Gewerbe.
Zum Schluss ihrer Ansprache kam Schelbert auf die Arbeitsvergabe der Gemeinde zu sprechen. Man versuche, wenn immer möglich, Aufträge regional zu vergeben. Doch seien strenge Regeln zu befolgen, die ab gewissen Auftragsvolumen öffentliche Ausschreibungen verlangten und dadurch eine faire Arbeitsvergabe ermöglichen sollten.



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